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Weiterführende Informationen

Inwieweit das mit biotechnologischen Mitteln verbesserte oder verlängerte Leben als ein umfassend menschliches zu betrachten ist, gehört zu den neuen Unsicherheiten, mit denen sich die Ethik und die Künste beschäftigen. Mit den Fortschritten in Wissenschaft und Technik werden die Grenzziehungen zwischen Leben und Tod, Kultur und Natur immer komplizierter, und aus den anthropologischen Grauzonen rücken die Untoten in unsere gesellschaftliche Wirklichkeit vor. Georg Seeßlen betreibt Feldforschung in den Zonen des Untodes.

Über den Autor

Georg Seeßlen, *1948, studierte Malerei, Kunstgeschichte und Semiologie in München. Er war Dozent an verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland und arbeitet als freier Autor und Filmkritiker. Im Herbst 2010 erscheint "Blödmaschinen – Die Fabrikation der Stupidität" von Georg Seeßlen und Markus Metz im Suhrkamp Verlag.

Die Untoten - Kongress und Inszenierung

Eine Welt von „Untoten“ bevölkert als Traum oder Alptraum unsere Filme, Romane, Comics, Feuilletons und Bestsellerlisten. Gleichzeitig schaffen die modernen Biotechnologien und ihre Möglichkeiten in Lebensprozesse einzugreifen, derzeit eine Umbruchsituation. Die Kulturstiftung des Bundes veranstaltet im Mai 2011 einen Kongress auf Kampnagel in Hamburg, auf dem sie Wissenschaft und Popkultur miteinander konfrontiert.

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