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Das Magazin #29

Der Geist des Ortes


Zsófia Bán auf den Spuren der Kinderrepublik  Gaudiopolis, die Abdrücke in ihrer eigenen Lebensgeschichte hinterlassen haben.

 

Es gibt Orte, die einen Geist haben, einen genius, der über Zeiten und historische Ereignisse hinaus strahlt und sich Geltung verschafft. Der sich, wie Proteus einer griechischen Gottheit gleich, mal in dieser, mal in jener Form unter den Sterblichen zeigt, dabei sein Wesen aber nicht verändert. Es gibt einen Ort in Budapest, genauer gesagt, jenseits des Flusses, in Buda, im von Pest aus gesehen fernen Zugliget, der über so einen strahlenden Geist verfügt. Sein Radius beschränkt sich auf einen recht kleinen topografischen Raum, er ist spürbar mit jenem konkreten Umfeld verbunden, gehört zu diesem dazu. Dies wurde mir allerdings erst vor wenigen Jahren deutlich, als unsere Tochter, damals eine Zweitklässlerin, anfing, in die Lauder-Schule[1] zu gehen. Diese vom staatlichen Schulwesen unabhängige Stiftungsschule befindet sich auf der Budakeszi-Straße, auf einem relativ großen, aus mehreren Gebäuden und Grundstücken bestehenden, stimmungsvollen Areal am Waldrand. Mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln dauert der Weg von der Pester Seite, wo wir wohnen, etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten bis zur Schule. Vor dem Krieg, als sich hier die wohlhabende Pester Bürgerschaft gerne erholte, dauerte es sehr viel länger, hinauszufahren und die Anziehungskraft der Gegend bestand gerade in dieser vom Trubel der Großstadt sehr viel größeren, aber noch gut erreichbaren Entfernung. Ein anderer Grund war sicherlich die schöne, bewaldete Umgebung, wo die reichen Pester Bürger verständlicherweise gerne ihre Villen und Sommerresidenzen bauten, eine etwas bescheidenere Budapester Version des Berliner Grunewalds. Das Hauptgebäude der Schule wurde neu erbaut, als sie von Pest nach Buda umzog, doch der Kindergarten ist in einer kleineren alten Villa untergebracht und auch auf den Grundstücken neben der Schule stehen unterschiedlich gut erhaltene Vorkriegsvillen.

Eines Tages, als ich mit den Öffentlichen zu einer Schulveranstaltung unterwegs war, ging ich nicht weit vor der Schule entfernt an einer kleinen Gasse mit Treppen vorbei, an dessen Fuß (bei der Budakeszi-Straße 32) ich auf eine kleine Tafel aufmerksam wurde. Ich trat näher heran und las:

 

GÁBOR SZTEHLO
Evangelischer Geistlicher
1909–1974

Während des II. Weltkrieges rettete er das Leben vieler Hunderter verwaister Kinder und verfolgter Erwachsener.
Sein Wirken wurde mit dem Titel „Gerechter unter den Völkern“ geehrt.
Die ehemalige Villa in der Budakeszi-Straße 48 war eines der von ihm gegründeten Kinderheime.

 

Die schmale, stufige Gasse, die früher unter dem Namen Árnyas-Gasse, also schattige Gasse, bekannt war, trug nun seinen Namen.[2] Für einen Moment blieb ich wie angewurzelt stehen, denn die Budakeszi-Straße 48 war die Adresse der Lauder-Schule, in die meine Tochter ging, und wo, schoss es mir durch den Kopf, demzufolge ihr Großvater, Ottó Orbán[3] – einer der bedeutendsten ungarischen Dichter und zufällig der Vater meiner Lebensgefährtin – als Kind dank Gábor Sztehlo den Krieg überstanden hatte. Letzteres wusste ich, weil ich es sowohl von ihm, als auch von der Familie mehrmals gehört hatte, und er erwähnte es auch in mehreren Interviews.[4] Eine Weile stand ich mit offenem Mund vor der Tafel, doch da fiel mir ein, dass ich bei der Schule noch keinen Hinweis darauf gesehen hatte. Ich ging die Budakeszi-Straße weiter hoch, und einige Schritte hinter der Schule (wo ich bis dahin noch nie gewesen war), stand auf einem Tor tatsächlich geschrieben: Gábor-Sztehlo-Kinderheim.[5] Ich öffnete das Tor und kam am Ende einer Auffahrt zu einer relativ gut erhaltenen Villa, an deren Seite ich eine Marmortafel sah. Ich las:

 

Dieses Haus und dieser Garten waren zwischen 1945 und 1949 die sogenannte „WOLFSHÖHLE“,
das Zentrum von GAUDIOPOLIS,
für die durch GÁBOR SZTEHLO geretteten Kinder,
und die durch ihn gegründete und geleitete Kinderrepublik.

Gestiftet von der Gábor-Sztehlo-Stiftung
im Jahr des 50. Jahrestags des Holocaust, 1994.

 

Die Tafel wurde also sehr viel früher, schon zu Zeiten der Dritten Republik, fünf Jahre nach der Wende aufgestellt. Sztehlos Namen nahm das Institut allerdings erst sehr viel später an. Die Tafel kann außer den Bewohnern und den Mitarbeitern des Kinderheims bzw. außer einigen verirrten Besuchern kaum einer sehen, von der Straße aus jedenfalls nicht. Wer es weiß, weiß es, wer es nicht weiß, vermisst nichts. Wie ich so dastand, glücklich über meine Entdeckung, überkam mich auch eine Art Beruhigung, als wäre endlich auch die Kontinuität einer Familiengeschichte, die von Gaudiopolis, der Kinderrepublik mit dem einzigartigen Geist, der dem Großvater das Überleben nach dem Holocaust sicherte, bis zur progressiven weltlichen jüdischen Schule reicht, die der Enkelin das geistige und psychische Überleben sichert, nun topografisch sicht- und spürbar, quasi kartografisch abgesichert. Die Teile eines Mosaiks sind unerwartet an ihren Platz (an einen gemeinsamen Platz) gekommen, sind nun zurechtgerückt, und das erfüllte mich mit Genugtuung, um nicht zu sagen, Heiterkeit. Panta rhei. Ja, es fließen immer neue Wasser, doch der Fluss, der Fluss der Geschichte, ist derselbe.

Der evangelische Geistliche Gábor Sztehlo rettete schon während des Zweiten Weltkriegs mehrere Hundert verwaiste oder halb verwaiste Kinder. Im Auftrag von Bischof Sándor Raffay fing er im März 1944, zu Beginn der deutschen Besatzung, an, jüdische Kinder zu retten. Erst brachte er die gefährdeten Kinder nur in der von seinem Onkel zur Verfügung gestellten Villa in der Bérc-Straße unter, später mit Unterstützung des Schweizer Roten Kreuzes in zweiunddreißig verschiedenen Kinderheimen. Bis zum Ende des Krieges rettete er auf diese Weise etwa 1.600 Kinder, dafür bekam er 1972 die Auszeichnung „Gerechter unter den Völkern“. Dieser Titel hatte noch nie so gut zu seinem Träger gepasst, er war noch nie zutreffender gewesen. Dann, mit Kriegsende, im Frühjahr 1945, stellte ein Mitglied der Familie Manfred Weiss[6] Sztehlo die Familienvilla in Zugló für die überlebenden Waisenkinder zur Verfügung. So nahm langsam das Kinderheim Pax seine Arbeit auf und fünf Monate vor der Verkündung der Ungarischen Republik, im September 1945, gründeten 800 gerettete Kinder unter der Leitung Gábor Sztehlos Gaudiopolis, die Stadt der Freude, die Kinderrepublik. Gaudiopolis hatte eine eigene Verfassung und ein eigenes Gesetzbuch, die die Kinder ausgearbeitet hatten, eine eigene Regierung, eine eigene Währung (den Gapo-Dollar), eine eigene Zeitung,[7] und sogar ein eigenes Witze-Blatt. Die Kinder organisierten kulturelle Programme, gründeten eine Bibliothek, sie konnten ein Handwerk lernen oder freiwillig für die Gemeinschaft arbeiten, wobei jeder seinem Alter entsprechende Aufgaben übernahm. Gaudiopolis wurde weder von der Kirche noch vom ungarischen Staat unterstützt, die Kinderrepublik konnte sich nur auf die großzügige Unterstützung des Internationalen Roten Kreuzes verlassen.

Die auf der Tafel erwähnte „Wolfshöhle“ war das Gebäude, in dem man die größeren Kinder untergebracht hatte, die kleineren wohnten in dem Nachbargebäude, das unter dem Namen „Schwalbennest“ bekannt war. Die Institution nahm anfangs nur Jungs auf, später auch Mädchen, und die Zahl der Kinder erhöhte sich schließlich auf bis zu 8.000. Darunter waren nicht nur Waisen, sondern auch Halbwaisen, deren allein zurückgebliebenes Elternteil ihnen meist nichts zu essen geben konnte – wie der Großvater meiner Tochter, Ottó Orbán, der später Dichter wurde, und dessen Werke die tiefen, bleibenden Wunden in sich tragen, die er während des Krieges erlitten hatte. Nach einer Weile versammelten Sztehlo und seine Leute nicht nur die Waisen um sich, die man zu ihnen gebracht hatte, sondern nahmen sie auch von den Straßen mit.[8] 1946 startete im Institut unter Leitung des Ungarischlehrers Zoltán Rákosi eine Art Schule, in die man die schwer traumatisierten Kinder nur sehr langsam, Schritt für Schritt, mit großer Aufmerksamkeit und Feinfühligkeit einbeziehen konnte. Zoltán Rákosi entwickelte eine damals einzigartige Methode der Kunstpädagogik, die die Kreativität mit dem Lernen und den Prinzipien der Demokratie verband. Sztehlo rettete viele, später bekannt gewordene Persönlichkeiten, so zum Beispiel die beiden Söhne der berühmten Zeitschriftenredakteurin Sárközi Márta, ihrerseits Tochter von Ferenc Molnár, oder den Fernsehregisseur und Universitätsprofessor Ádám Horváth (den ersten Kultusminister von Gaudiopolis) und den seit 1956 in London lebenden Schriftsteller, Kritiker und Übersetzer Mátyás Sárközi, sowie bereits früher, während des Krieges, György Oláh, den späteren Chemie-Nobelpreisträger. Sztehlo war in der Lage, sich jedem mit der gleichen Liebe, Offenheit und Akzeptanz zuzuwenden. Ottó Orbán äußert sich in einem Interview zu seinem Lebenswerk: „Was ich sehe, ist, dass diejenigen, die dort mit mir zusammen waren, und mit denen ich auf die eine oder andere Weise in Kontakt geblieben bin, im Laufe der inzwischen vergangenen bald vierzig Jahren, oder die ich von Zeit zu Zeit getroffen habe, sie alle betrachten es als für ihr Schicksal entscheidend, ihm begegnet zu sein, und das, was sie von ihm bekommen haben, wobei man gar nicht so recht beschreiben kann, was das war.“[9] Dieses Etwas war vermutlich die Akzeptanz und die Aufnahme von Menschen, die von woanders herkamen und jenes Gefühl von Zusammengehörigkeit und Solidarität, dessen wir heute mindestens genauso bedürften wie damals. Die von Gábor Sztehlo geretteten und erzogenen Kinder, die einander bis zum heutigen Tage als Familienmitglieder betrachten, gründeten 1990 eine Stiftung, die Sztehlos Namen trägt, und die sich der Bewahrung der Erinnerung an ihn widmet.[10] Ihren Bemühungen ist es zu verdanken, dass man seine außergewöhnliche Persönlichkeit und sein Wirken heute auch auf staatlicher Ebene kennt.

Die Kinderrepublik wurde schließlich 1950 vom kommunistischen Diktator des Landes, Mátyás Rákosi, verstaatlicht und aufgelöst. So ein freigeistiger, zu selbstständigem Denken und Wirken anstiftender Ort konnte in jener Ära selbstverständlich nur in die Kategorie „Verboten“ fallen.[11] Nach der Auflösung fuhr Sztehlo mit seinem Motorrad mit Beiwagen durch das Land, wie ein rasender Engel, half den Internierten und organisierte die Pflegeheime der evangelischen Kirche, in denen Alte und behinderte Kinder betreut wurden. Während der Revolution von 1956 zog Sztehlos Familie in die Schweiz, er aber wollte um jeden Preis bleiben und die Arbeit in den Pflegeheimen fortsetzen. 1961 besuchte er auf Einladung der evangelischen Kirche die Schweiz und erlitt dort einen Herzinfarkt. Auf Rat der Ärzte reiste er nicht nach Hause zurück und setzte dort, in Interlaken, seine Arbeit als Seelsorger fort. Nachdem sein Pass abgelaufen war, durfte er nicht mehr nach Ungarn einreisen, was bis zum Schluss sein größter Wunsch blieb. Erst nach Erlangen der Schweizer Staatsbürgerschaft wäre eine Reise nach Ungarn möglich gewesen. Zwei Monate vor Ende der vorgegebenen zehnjährigen Wartezeit bekam er die Postsendung mit den Staatsbürgerschaftsunterlagen, die er nur halb aufmachen konnte. Er starb in Interlaken auf einer Bank sitzend, während er versuchte, den Umschlag zu öffnen.

Gábor Sztehlo konnte erst als Toter wieder nach Hause zurückkehren, er ruht auf dem Friedhof von Farkasrét in Budapest. Seitdem wurden Schulen und Kindergärten nach ihm benannt und an einem der verkehrsreichsten Punkte der Stadt, vor der evangelischen Kirche am Deák-Platz, wurde ihm eine Statue errichtet.[12] Das Ideal von Gaudiopolis, das Ideal einer auf Demokratie, Solidarität und Liebe gründenden Republik, erwachte 1989 und in den darauf folgenden wenigen Jahren in Ungarn wieder zum Leben, um dann nach und nach wieder einzuschlafen. Heute können wir feststellen, dass sich das Ideal von Gaudiopolis in Ungarn nur als Utopie, als Sternschnuppe erwies. Die Bemühungen der Dritten Republik wurden untergraben, ihre Errungenschaften vernichtet, ihre Ideale dem Erdboden gleichgemacht. Heute regiert der kalte Macht- und Besitzhunger das Land. Die Idee von Gaudiopolis und die Erinnerung daran aber leben weiter und Menschen wie Gábor Sztehlo werden, wenn auch selten, immer wieder geboren. Solange die Situation sich nicht ändert, können wir nichts anderes tun, als uns daran erinnern, dass auch wir so etwas einmal hatten; es gab eine Stadt der Freude, es gab eine Kinderrepublik, und es gab am Anfang der 1990er Jahre in Ungarn eine Republik, die ursprünglich auf den Idealen von Gaudiopolis aufbaute und aus der man etwas hätte machen können. Hier stehen wir heute. Panta rhei.[13]

 

Aus dem Ungarischen von Terézia Mora

 

[1] Durch die Ronald S. Lauder Stiftung unterhaltene weltliche jüdische Schulen gibt es außer in Berlin auch in anderen europäischen Hauptstädten, die Budapester Dependance wurde 1990, nach der Wende, gegründet. Ein wesentliches Charakteristikum für die Schule ist der freigeistige, kreative und kindzentrierte Unterricht, der besonders heutzutage eine attraktive Alternative zum an sozialistische Zeiten erinnernden, stark zentralisierten und ideologisierten (nur eben mit einer anderen Ideologie verbundenen) Unterrichtsmodell unter der Orbán-Regierung bietet, in dem man mit zentral bestimmtem und genehmigtem Lernstoff und obligatorisch zu benutzenden Lehrbüchern arbeiten muss. Wer kann, rettet sein Kind in eine alternative Schule, doch es gibt immer noch zu wenige dieser alternativen, zum größten Teil mit eigenen Quellen arbeitenden, unabhängigen Schulen, verglichen damit, wie viele das gegenwärtige auf staatlichem Kurs gehaltene Unterrichtssystem verlassen möchten, das keine verantwortlich und selbstständig denkenden Staatsbürger, sondern Untertanen aus den Schülern machen möchte.

 

[2] Die Tafel wurde 2008 aufgestellt, als die Gasse umbenannt wurde.

 

[3] Ottó Orbán, geboren als Ottó Szauer (1936–2002). Er wurde in Budapest geboren und starb sechsundsechzig Jahre später in Szigliget in den Armen seiner Frau Júlia Szabó, in jenem Schriftstellerhaus, in dem er sie vierzig Jahre zuvor kennenlernte und mit der er sein Leben verbrachte – so viel noch zum Geist von Orten. Sie bekamen zwei Töchter, Kati und Eszter. Kati Orbán ist seit fünfundzwanzig Jahren meine Lebensgefährtin, unsere Tochter Hanna erziehen wir gemeinsam. Ich könnte also sagen, dass ich über meine Ehefrau, meine Schwiegermutter und meinen Schwiegervater schreibe, wenn die Gesetze Ungarns die Eheschließung zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern erlaubten. Doch sie erlauben sie nicht, und so muss ich mich anderer sprachlicher Formen bedienen.

[4] Im mit Lóránt Kabdebó 1987 bis 1988 aufgenommenen Lebenswerkinterview spricht er auch ausführlich darüber. In Buchform ist das Interview unter dem Titel Színpompás ostrom lángoló házakkal (dt.: Farbenfrohe Belagerung mit brennenden Häusern) erschienen (Magvető Verlag, Budapest, 2016, in der Reihe Tények és Tanúk (Tatsachen und Zeugen)).

 

[5] Während des Krieges arbeitete es unter dem Namen „Pax-Kinderheim Zugliget“ oder als „Kinderheim Guter Hirte der evangelischen Kirche“, nach dem Krieg als „Pál-Vasvári-Kinderheim“, bis es 2009, zum hundersten Geburtstag Gábor Sztehlos, dessen Namen annahm.

[6] Baron Manfred Weiss von Csepel (1857–1922), Großindustrieller jüdischer Herkunft, Gründer der Manfred Weiss Stahl- und Metallwerke.

 

[7] Sogar zwei Zeitschriften gab es in Gaudiopolis: A Mi Újságunk (Unsere Zeitung) und Magunk (Wir selbst). Ottó Orbán (damals noch Szauer) war Chefredakteur von A Mi Újságunk.

 

[8] Das inspirierte Géza Radványi dazu, einen der bekanntesten ungarischen Filme zu drehen, Irgendwo in Europa, in dem er die Figur des Protagonisten nach Sztehlos Abbild formte.

 

[9] Színpompás ostrom lángoló házakkal, 60.

 

[10] http://sztehloalapitvany.hu/

 

[11] Während des kommunistischen Regimes gab es die drei Kategorien („die drei T“: támogatott, türt, tiltott): „unterstützt, geduldet, verboten“.

 

[12] Ein Werk von Tamás Vígh. Zum 100. Geburstag Sztehlos, 2009 errichtet.

 

[13] Als Protest gegen den schändlichen Plakatfeldzug der Orbán-Regierung gegen György Soros möchte ich an dieser Stelle György Soros für seine Hilfe beim Versuch danken, aus Ungarn einen demokratischen, europäischen Staat, eine Art Gaudiopolis zu machen. Dass das doch nicht gelungen ist, und dass wir noch nicht einmal jetzt einfordern, was einst Wirklichkeit zu werden versprach, ist nicht nur eine Schmach für das seine Macht brutal missbrauchende aktuelle Regime, sondern für uns alle.

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