Kunstinitiative Kirschau © Michele du Chesne

Fonds Neue Länder

Mit ihrer Gründung im März 2002 hat die Kulturstiftung des Bundes das Programm "Kulturelle Aspekte der deutschen Einigung" ins Leben gerufen, das sich der Bedeutung kultureller und künstlerischer Kompetenzen im Prozess der deutschen Einigung widmet. In diesem Rahmen richtete die Kulturstiftung im Juli 2002 den "Fonds zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements für die Kultur in den neuen Bundesländern" (kurz: Fonds Neue Länder) ein. Dieser unterstützt bürgerschaftlich getragene Initiativen, die sich auf lokaler und regionaler Ebene kulturell engagieren. Ziel dieses Fonds ist die strukturelle Weiterentwicklung und Professionalisierung der Kulturarbeit in Ostdeutschland.

Bislang wurden im Fonds Neue Länder über 190 Einrichtungen und Projekte gefördert. Voraussetzung für die Förderung ist ein deutliches Engagement von Bürgerinnen und Bürgern für die Kultur. Der Fonds unterstützt Träger kultureller Initiativen, die in besonderem Maße zur Aktivierung der Bevölkerung in ihrem lokalen Umfeld beitragen und ihre Region – besonders in strukturschwachen Gebieten – kulturell beleben.

Bei der Auswahl der Projekte geht die Kulturstiftung des Bundes initiativ vor, das heißt sie wendet sich gezielt an Vereine und Initiativen, die sich bereits durch ihre kulturellen Aktivitäten ausgezeichnet haben. Die Projektträger werden so gewählt, dass ein breites Spektrum kultureller Handlungsfelder (Musik, Theater, Ausstellungen, Jugendkultur etc.) möglichst gleichmäßig verteilt über alle neuen Bundesländer gefördert wird. Mehr über die Entscheidungsgrundlagen erfahren Sie hier.


Der Fonds Neue Länder wird ab 2015 um weitere fünf Jahre verlängert und für diese Zeit mit 2 Mio. Euro ausgestattet.