Visualisierung des Frankfurt-Modells in der Ausstellung Frankfurt Jetzt!

Das subjektive Museum

gefördert im Programm Fellowship Internationales Museum

Die Hinwendung zu subjektiven Wissensbeständen und ihre museologischen Konsequenzen

Frankfurt ist viele Städte. In welcher lebst Du? Diese Frage steht im Mittelpunkt von „Frankfurt Jetzt!“, der neuen partizipativ ausgerichteten Dauerausstellung im Historischen Museum Frankfurt. Hierfür entsteht eine digital aufbereitete Sammlung von Perspektiven, die durch Alltagspraxis erworbenes Erfahrungswissen zeigt.

Im Rahmen des Fellowship wird die Sammlung in zweifacher Hinsicht erweitert bzw. analysiert: Auf der Suche nach der „gefühlten Stadt“ macht sich der Fellow auf den Weg zu den Bewohner/innen, um zu erfahren, wie Frankfurt empfunden, wahrgenommen und „benutzt“ wird und fügt der Sammlung eine Stadtbetrachtung „seines Frankfurts“ hinzu. Inhaltlich und methodisch hat er dabei freien Spielraum. Sammlungen, die sich subjektiven Wissensbeständen widmen, sind ein in der Museumslandschaft bislang kaum erforschtes Gebiet. Deshalb möchte das Museum mit dem Fellow auch die museologischen Konsequenzen einer Hinwendung zum Subjektiven diskutieren. Welche Objekte kreuzen den Weg des Kurators? Welche Präsentationsstrategien sind geeignet? Wie verändert sich die Institution Museum? Verliert es wissenschaftliche Glaubwürdigkeit und gewinnt stattdessen „street credibility“? Ein Ziel des Fellowships ist es, eine museologische Theorie des sogenannten 'subjektiven Museums' zu entwickeln.

Gesucht wurde ein/e Kurator/in aus einem „Community Museum“, wie z.B. dem Museu da Maré in Rio de Janeiro oder dem District Six Museum in Cape Town. Diese Häuser sind in der und für die Community tätig.

Termine
26.06.2017 - 28.06.2017 Historisches Museum Frankfurt, Frankfurt am Main Internationale Konferenz "The Subjective Museum"