Zum Inhalt
Zu den weiterführenden Informationen
Zur Hauptnavigation
Zur Service-Navigation
Zu Seite drucken und Seite weiterleiten
Ausdruck aus dem Internet-Angebot der Kulturstiftung des Bundes
Franckeplatz 1 D-06110 Halle an der Saale - +49/(0)345 / 29 97 - 0 Fax +49/(0)345 / 29 97 - 333
info@kulturstiftung-bund.de

Service-Navigation

Weiterführende Informationen

Online-Dokumentation

In der Online-Dokumentation finden Sie Filmbeiträge und ein ausführliches Resümee der Veranstaltungsreihe.

Zur Online-Dokumentation

Installation und Filmprogramm

Eine sich über die drei Tagungen entwickelnde Installation der Künstlerin Karina Smigla-Bobinski begleitete die Veranstaltungsreihe. Sie nahm hierfür das Motiv des "Joss Paper" auf, das unter anderem in traditionellen chinesischen Ahnenverehrungszeremonien und zur Neujahrsfeier verbrannt wird. Ursprünglich handelt es sich bei Joss Paper um Papiergeld, heutzutage werden zudem gerne westliche Markenartikel in realer Größe aus Papp-Maché verwendet.  Die Künstlerin holte Kopien westlicher Konsumgüter aus dem asiatischen Markt zurück in den Westen und stellt sie hier in einen neuen Kontext.

Smigla-Bobinski arbeitet sowohl mit opaken Farben als auch mit Licht, auf Leinwand oder mit Projektionskörpern. Geboren in Stettin, lebt und arbeitet sie heute in München. Sie nahm an den Biennalen in Venedig (2005) und Busan (2008) sowie an der VideoArtBiennial in Barcelona (2009) und der Web Biennial 2010 des Istanbul Contemporary Art Museum teil. Installation mit freundlicher Unterstützung der Firma CS Wing Fook, Hong Kong.
 

Der Filmkurator Florian Wüst präsentierte drei Kurzfilmprogramme zum jeweiligen Tagesthema. Die Programme aus historischen und zeitgenössischen Experimental-, Dokumentar-, Werbe- und Imagefilmen kontrastierten die Tagungsinhalte mal auf analytische, mal auf künstlerisch-ironische Weise. Geschichte und Gegenwart, Fiktion und Wirklichkeit blendeten ineinander – vom ökonomischen Wiederaufbau Europas nach 1945 und den industriellen Automatisierungsprozessen des 20. Jahrhunderts, über den Wertewandel bei Managern und die globalen Bedingungen von Arbeit bis zur Vision einer karbonfreien Zukunft.

Florian Wüst, in München geboren, lebt in Berlin. Als Künstler und freischaffender Filmkurator arbeitet er zu gesellschaftspolitischen Fragen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und des technischen Fortschritts in der Moderne. Von ihm zusammengestellte Filmreihen liefen unter anderem in der Tate Modern, London (2009), bei VideoZone–4, Tel Aviv (2008), im Österreichischen Filmmuseum, Wien (2007), und im Kino Arsenal, Berlin (2006).

Thomas Pogge im Interview

Für die aktuelle Ausgabe unseres Magazins befragte Christian Schlüter den Philosophen und Ethiker Thomas Pogge zum Thema "Gemeinwohl- orientiertes Wirtschaften".

Zum Interview