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Die Hofmeister
Maxim Gorki Theater Berlin – Gefördert im Heimspiel – Fonds für Theaterprojekte
Als 2006 ihre Lehrer vom Berliner Senat Hilfe unter anderem bei der Lösung des Gewaltproblems an ihrer Einrichtung forderten, geriet die Neuköllner Rütli-Schule in die Schlagzeilen. Ein Brandbrief der Lehrer, in dem sie unter anderem die Schließung der Schule verlangten, entfachte seinerzeit eine Debatte über das deutsche Schulsystem und über die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund.
Lenz’ Stück „Der Hofmeister“(1774) zeichnet die Bildungsmisere des 18. Jahrhunderts als Farce. Im Mittelpunkt steht ein überforderter Hofmeister, der den Spannungen zwischen Eltern und Schülern, Aufklärung und Reaktion, zwischen Vergangenheit und Zukunft ausgeliefert ist.
In Kooperation mit dem Campus Rütli greift das Projekt Lenz’ Idee eines Gesellschaftspanoramas aus Lehrersicht auf. Der erste Teil des Projekts führt direkt nach Neukölln: An drei Abenden organisieren Künstler des Maxim Gorki Theaters gemeinsam mit Neuköllnern eine ‚Freistunde‘ auf den Straßen des Reuterkiezes – eine einstündige szenische Intervention, die Anlass zu Reflexion, Diskussion und Austausch geben möchte. Im Juni folgt dann der zweite Teil im Maxim Gorki Theater.
Sparten:
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| 26.05.2011 | Campus Rütli, Berlin | Premiere |
Weitere Aufführungen: Aufführungen des zweiten Teils: |
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Kontakt:
Armin Petras
Intendant
Maxim Gorki Theater Berlin
Am Festungsgraben 2
10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30 – 20 221 – 393
intendanz@gorki.de
www.gorki.de