Mediaartbase.de

Gefördert im KUR – Programm zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut

Die Archivierung von Medienkunst gewinnt in der internationalen Fachwelt immer mehr an Bedeutung. In den vergangenen drei Dekaden entstand eine Vielzahl künstlerisch wertvoller Arbeiten, die durch die bestehenden Archive bislang kaum erfasst werden konnten. Ihre Sicherung und Restaurierung ist eine wesentliche Zukunftsaufgabe für diesen Archivbereich, da Videobänder, Filme, analoge Trägermaterialien, aber auch CDs und DVDs nur über eine begrenzte Lebensdauer verfügen.
Das ZKM | Zentrum für Kunst- und Medientechnologie Karlsruhe schloss sich mit dem European Media Art Festival, dem documenta Archiv Kassel und dem Dokumentarfilm- und Videofest Kassel zu einem zukunftsweisenden Kooperationsprojekt zusammen. Das gemeinsame KUR-Projekt zielte auf die elektronische Aufarbeitung ausgewählter Bestände dieser drei einzigartigen Sammlungen und darauf, sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit war die Entwicklung einer exemplarischen Datenbank-, Archiv- und Präsentationsstruktur, die es auch kleineren Archiven und anderen Institutionen in Zukunft ermöglicht, anzudocken und eigene Bestände aufzuarbeiten. Die Technik von "Mediaartbase.de" basiert weitestgehend auf Open-Source Software, um eine kostengünstige dezentrale Datenbank schaffen und neue Inhalte mit bereits vorhandenem Datenmaterial verknüpfen zu können.

Projektträger:
ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe

Kooperationspartner:
European Media Art Festival, Osnabrück
documenta Archiv Kassel und Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest

mediaartbase.de

Eine eigene Website informiert ausführlich über die Inhalte dieses Kur-Projektes:

mediaartbase.de

KUR-Programm

Das KUR – Programm zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut war eine gemeinsame Initiative der Kulturstiftung des Bundes und der Kulturstiftung der Länder. Von 2007 bis 2011 wurden im Programm 26 Projekte gefördert, die der Sicherung akut bedrohter Objekte oder Sammlungen von übergeordneter kulturhistorischer Relevanz dienten.

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