Mit kleinen Schritten in die große Welt

Stadtmuseum Riesa – gefördert im Fonds Stadtgefährten

Das Projekt möchte das Thema Kindheit in der Kleinstadt aufgreifen und zusammen mit verschiedenen sozialen Einrichtungen zum Gegenstand eines intergenerationellen Dialogs machen. Dabei sollen speziell die biografischen Erfahrungen der Einwohner/innen betrachtet werden. Wie hat sich die Kindheit in Riesa unter den wechselnden politischen Verhältnissen verändert? Wie waren Betreuung, Bildung, Erziehung und Freizeitgestaltung organisiert? Wie wurden Flucht, Vertreibung und Integration früher bewältigt, wie wird heute damit umgegangen? Entlang dieser Themen sammelt das Stadtmuseum die Erfahrungen und Erinnerungen der Riesaer sowie Objekte, Fotos und Dokumente. Stadtgespräche an wechselnden Orten, verschiedene Aktivitäten im und außerhalb des Museums wie Lesungen oder Filmvorführungen sollen möglichst viele Bewohner/innen unterschiedlicher Generationen am Dialog beteiligen. Nicht zuletzt sollen auch die Wünsche und Vorstellungen der heute in Riesa lebenden Kinder einbezogen werden.

Titel: Mit kleinen Schritten in die große Welt. Kind sein in Riesa im 20. und 21. Jahrhundert
Partner: Amt für Bildung, Kultur und Soziales der Stadtverwaltung Riesa; Ev.-luth. Kirchgemeinde; Outlaw, Gemeinnützige Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe mbH; Sportclub Riesa; Sprungbrett Riesa e.V.; ASB Ortsverband Riesa; Volkssolidarität Riesa-Großhain; Ortsverband des Kinderschutzbundes Riesa e.V.

 

Stadtgefährten – Fonds für Stadtmuseen

Mit dem Fonds Stadtgefährten fördert die Kulturstiftung des Bundes Museen mit orts- oder regionalgeschichtlichem Schwerpunkt, die gemeinsam mit den Bewohner/innen vor Ort aktuelle Themen aufgreifen.

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