Erbe und Vermittlung

Foto: Kammerphilharmonie Bremen © Jörg Sarbach

Internationale Akademie und Symposium

zum Prinzip der Stadtteil-Oper der Kammerphilharmonie Bremen

National und international wächst das Interesse am Zukunftslabor der Kammerphilharmonie Bremen sowie diesem einzigartigen Kooperationsmodell: In einem von Bremens Stadtteilen mit den größten sozialen Herausforderungen haben die Musiker/innen im Jahr 2007 in den Räumen einer Schule ihr Probendomizil bezogen, sind Teil des Alltags der Schüler/innen geworden und fördern dort seitdem erfolgreich die Entwicklung individueller Potenziale junger Menschen durch Musik. Jährlich erarbeiten sie gemeinsam u.a. eine Stadtteil-Oper, die dem ganzen Stadtteil Zugänge zu klassischer Musik öffnet. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Zukunftslabors will das Ensemble die Erfahrungen aus seiner Arbeit an Interessierte weitergeben – im Rahmen einer internationalen Akademie sowie eines öffentlichen Symposiums.

Internationale Akademie
Zwölf ausgesuchte Teilnehmer/innen hospitieren zu unterschiedlichen Zeitpunkten zwischen November 2016 und Mai 2017 beim Entstehungsprozess der 7. Stadtteil-Oper. Im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis identifizieren sie gemeinsam mit Wissenschaftler/innen und Expert/innen Problemstellungen und erarbeiten Handlungsempfehlungen. So sammeln sie Erfahrungen, um diese in die eigene Arbeit einzubringen. Interessierte können sich beim Zukunftslabor der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen bis zum 15.10.2016 um eine Teilnahme bewerben. Weitere Informationen erhalten Sie unter: fellowships@kammerphilharmonie.com

Öffentliches Symposium
Am Ende der Akademie und zur Premiere der Stadtteil-Oper wird die Fachöffentlichkeit im Mai 2017 zu einem Symposium eingeladen. Hier werden die Ergebnisse aus der Akademie präsentiert und mit Künstler/innen und Akteuren der Kulturellen Bildung, Lehrer/innen und Teilnehmer/innen diskutiert.




Rückblick

2017

18./19.5.   Stadtteil-Oper „Menuchims Reise“ der Kammerphilharmonie Bremen
19./20.5.   Symposium „Partizipatives Musiktheater“