Bob der Baumeister, das Bienenvolk der Kulturstiftung des Bundes
Das Team der Kulturstiftung des Bundes beim Imkern
Das Team der Kulturstiftung des Bundes beim Imkern

Immenhoch

Forschungsprojekt zu artgerechter Bienenhaltung im öffentlichen Raum

Während vor allem in den Städten – gerade auch in Kultureinrichtungen – das Interesse an Bienen stark zugenommen hat, gerät die Imkerei im ländlichen Raum immer stärker unter Druck: Bienenvölker sterben, weil sie von der Varroa-Milbe befallen sind oder Pestizide ihren Lebensraum vergiften. Sie haben es in den gigantischen Monokulturen sehr schwer Nahrung zu finden. Bienen brauchen Vielfalt und blühende Pflanzen in Feld- und Wiesenstreifen. 

Die Kulturstiftung des Bundes führt gemeinsam mit dem Imker- und Kulturverein Kleinfolgenreich e.V. ein Forschungsprojekt durch, das am Sitz der Kulturstiftung des Bundes in Halle sowie im benachbarten ländlichen Raum und in der Umweltschule Görzig in den Jahren 2015 und 2016 insgesamt drei Bienenvölker auf einem Hochplateau aus Stahlgerüsten aufstellt. Dieses Projekt „Immenhoch“ sucht nach Wegen, um artgerechte Bienenhaltung einfach, praktisch und günstig zu betreiben. Der Hochstand erlaubt ein aufmerksames Hinsehen, schützt aber zugleich Mensch und Biene davor, einander unfreiwillig zu nah zu kommen.

Das Projekt findet im Rahmen der EMAS-Aktivitäten der Kulturstiftung des Bundes statt. Es wird durch einen Weblog begleitet, der bis Ende des Jahres 2017 in ein Benutzerhandbuch eingeht, das anderen Kultureinrichtungen und der Öffentlichkeit kostenfrei zur Verfügung steht und die Erfahrungen aus dem Projekt so zusammenfasst, dass andere Interessierte davon profitieren können. So werden u.a. auch die Bauanleitungen für die Hochstände kostenfrei veröffentlicht.

Ein Forschungsprojekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit Kleinfolgenreich e.V.

Weitere Informationen zu den EMAS-Aktivitäten der Kulturstiftung des Bundes finden Sie in der Umwelterklärung.