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Dr. Georg Ruppelt
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Geboren am 3. Oktober 1947 in Niedersachsen, studierte Geschichte, Germanistik, Pädagogik und Philosophie in Göttingen und Braunschweig, wo er 1978 mit einer interdisziplinären Dissertation über „Schiller im nationalsozialistischen Deutschland“ promoviert wurde. Danach war er Bibliotheksreferendar in Wolfenbüttel und Köln, später Direktionsassistent und Abteilungsleiter an der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg sowie nebenamtlicher Dozent an der Universität. 1987 wurde er als Stellvertreter Paul Raabes an die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel berufen. 2002 wurde Ruppelt Direktor der Niedersächsischen Landesbibliothek in Hannover, die seit 2005 auf seine Veranlassung hin den Namen Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek trägt.
Zwischen 2000 und 2006 war Ruppelt u. a. Stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Kulturrates; Beirat des Goethe-Instituts, Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission; seit 2001 ist er Zweiter Sprecher der Deutschen Literaturkonferenz.
Besonders intensiv engagiert sich Ruppelt in der Leseförderung. Von 1996 bis 2005 gehörte er dem Vorstand der Stiftung Lesen an, dessen Vorsitzender er von 2001 bis 2005 war. 2004 gründete er an der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek die Akademie für Leseförderung, die von der Stiftung Lesen und dem Land Niedersachsen getragen wird.