Inhalt
Durs Grünbein
(Foto: J. Spitczok von Brisinski) |
Durs Grünbein, Dichter, Übersetzer, Essayist, 1962 in Dresden geboren, studierte 1984-1987 in Berlin. Nach Abbruch des Studiums der Theatergeschichte Antrag auf Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der DDR. In dieser Zeit beginnt Grünbein Gedichte und Prosa zu schreiben und arbeitet abwechselnd an Theatern und in Museen. Erste Publikationen in Untergrundzeitschriften der Berliner und Dresdner Künstlerszene, Bekanntschaft mit Heiner Müller, der ihn an den Frankfurter Suhrkamp Verlag vermittelt. Erste Publikation Grauzone morgens 1988 im Westen. Nach 1989 ausgedehnte Reise in Europa, nach Südostasien und in die Vereinigten Staaten. Mehrere Gastprofessuren an amerikanischen Universitäten. Seit 2005 Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, darunter 1995 mit dem Georg-Büchner-Preis, dem Friedrich-Nietzsche-Preis 2004, dem Friedrich-Hölderlin-Preis 2005, dem Berliner Literaturpreis 2006 und dem Internationalen Pier-Paolo-Pasolini-Preis in Rom 2006. Er ist Mitglied mehrerer Akademien, darunter der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt. Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen im Suhrkamp Verlag Vom Schnee oder Descartes in Deutschland, 2003. Porzellan. Poem vom Untergang meiner Stadt, 2005. Gedicht und Geheimnis. Aufsätze 2007. Strophen für übermorgen. Gedichte, 2007.