Seit März 2012 ist Sabine Himmelsbach Leiterin des HeK, Haus der elektronischen Künste Basel. Nach einem Kunstgeschichtsstudium in München arbeitete sie von 1993–1996 für Galerien in München und Wien und wurde anschliessend Projektleiterin für Ausstellungen und begleitende Symposien beim Steirischen Herbst Festival in Graz. 1999 übernahm sie die Ausstellungsleitung am ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe. Von 2005–2011 leitete sie das Edith-Russ-Haus für Medienkunst in Oldenburg. Zu ihren Ausstellungsprojekten gehören unter anderem „Fast Forward“ (2003), „Coolhunters“ (2004), „Ökomedien“ (2007), „MyWar“ (2010) und „Culture(s) of Copy“ (2011). 2011 kuratierte sie „gateways. Kunst und vernetzte Kultur“ für das Kumu Kunstmuseum in Tallinn, Estland, im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt Tallinn 2011. Zu ihren Ausstellungsprojekten am HeK, Haus der elektronischen Künste Basel gehören „Sensing Place“ (2012), „Semiconductor: Let There Be Light“ (2013), „Ryoji Ikeda“ (2014), „Poetics and Politics of Data“ (2015), „Rafael Lozano-Hemmer: Preabsence“ (2016) und „unREAL“ (2017), „Lynn Hershman Leeson: Anti-Bodies“, „Eco-Visionaries“ (2018) und „Entangled Realities. Leben mit künstlicher Intelligenz“ (2019). In Vorträgen und Texten arbeitet sie zu Themen der Medienkunst und digitalen Kultur.