Coronakrise – Informationen für Projektträger

Aktualisiert am 10. Juni 2021

Erläuterungen

Die Coronakrise stellt für viele Kulturschaffende eine existentielle Bedrohung dar. Als fördernde Institution möchten wir Sie in dieser schweren Zeit zu unterstützen, die Herausforderungen, vor denen Sie derzeit stehen, zu bewerkstelligen. Aufgrund vieler Anfragen und Gespräche haben wir einen vertieften Einblick in die verschiedenen Notlagen und Bedarfe sowohl von freien Künstlerinnen und Künstlern als auch von Kultureinrichtungen gewonnen und wollen dazu beitragen, praktische Lösungen zu finden.

Im Verlauf der Krise konnten wir bei Ihnen allen ein bewundernswertes Maß an Engagement, Kreativität und Durchhaltevermögen beobachten. Wir als Stiftung möchten Sie so gut wie möglich darin unterstützen.

Im Folgenden haben wir einige praktische Hinweise, Links und Ansprechpartner zusammengestellt, die Ihnen den Umgang mit der Krise hoffentlich etwas erleichtern können.

Wir sind für Sie da – sprechen Sie uns an

Absage von geförderten Veranstaltungen oder Unterbrechung von Projekten wegen wegen Corona-Maßnahmen – was gilt derzeit?

Kontaktieren Sie uns direkt, wenn derzeit Fragen oder Probleme in Ihrem Förderprojekt entstehen. Wir sind für Sie erreichbar und versuchen, gemeinsam mit Ihnen Lösungen zu finden. Hier gelangen Sie zu den jeweiligen Ansprechpersonen (öffnet neues Fenster).
Gleichzeitig bitten wir um Verständnis, dass sich unsere Antworten im Rahmen des Zuwendungsrechts bewegen. Wir wissen, dass die Kulturszene mit existentiellen Schwierigkeiten kämpft, die sich durch die Einschränkungen der zweiten Welle noch verschärft haben. Diese Schwierigkeiten lassen sich nur über soziale Hilfsmaßnahmen bedarfsorientiert auffangen. Im Rahmen der Projektförderung können soziale Härten leider nicht im selben Maße kompensiert werden. Dennoch ist einiges möglich, wie Sie im Folgenden sehen:

Ausgaben laufender Projekte

Besonders ärgerlich ist es, wenn bereits vorbereitete Veranstaltungen unerwartet abgesagt werden müssen. Dies möchten wir abfedern: Auch wenn vorgesehene Veranstaltungen nicht stattfinden können, sind die bis zu einer möglichen Absage oder Terminverschiebung entstanden Kosten zuwendungsfähig. Laufende Projekte können die bisher angefallenen Ausgaben im Rahmen der Fehlbedarfsfinanzierung grundsätzlich geltend machen.

Projektänderungen

Viele Projekte können pandemiebedingt nicht wie geplant stattfinden. Daher werden wir alle Ermessensspielräume nutzen, um in diesen Zeiten Projektänderungen zu ermöglichen. Bestehende Projektförderungen können – falls Ihrerseits möglich – durch Änderungen an die neue Situation angepasst werden. Das kann z.B. durch Terminverschiebungen oder das Einsetzen von digitalen Formaten geschehen.

Absagen, Teilabsagen und Ersatz durch andere Formate sind vertragsrelevante Projektänderungen. Welche Änderungen inhaltlich, organisatorisch und technisch möglich sind, entscheiden zunächst Sie als Projektträger. In einem zweiten Schritt informieren Sie die Kulturstiftung des Bundes schriftlich über die beabsichtigten Maßnahmen und den veränderten Kosten- und Finanzierungsplan.

Vergaberecht – Aktuelle Hinweise zur Vergabe öffentlicher Aufträge

Im Zuge der Pandemie-Bewältigung ist es häufig vonnöten, schneller und flexibler als gewöhnlich wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen. Um dies zu fördern, ermöglicht die Kulturstiftung des Bundes coronabedingt befristet bis zum 31. Dezember 2021 Erleichterungen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge. Informationen hierzu finden Sie in unserem Hinweisblatt (PDF, 54 KB).

Weitere wichtige Links