Im Jahr 2019 feiert Berlin den 30. Jahrestag des Mauerfalls und der Grenzöffnung. Als Symbol für das friedliche Ende der Deutschen Teilung zirkulieren die Bilder des Mauerfalls weltweit und haben sich tief ins kollektive Gedächtnis eingeschrieben. Der Martin-Gropius-Bau befindet sich in Berlin in direkter Nähe des ehemaligen Mauerstreifens, noch heute stehen Reste der Mauer in seiner unmittelbaren Nachbarschaft. Mit Bezug auf die eigene Geschichte und geografische Lage will der Martin-Gropius-Bau mit einer umfangreichen thematischen Gruppenausstellung der Grenzöffnung gedenken. Die Ausstellung „Durch Mauern gehen“ zeigt Werke von 28 Künstlern und Künstlerkollektiven aus 16 verschiedenen Ländern. Anhand künstlerischer Positionen aus Fotografie, Film, Malerei, Installation und Performance untersucht die Schau Mauern in ihrer Materialität, ihrer architektonischen Struktur und Funktionalität sowie in ihrer emotionalen Wirkung. Im Zentrum steht die Frage nach den Utopien der Überwindung von Mauern. Mit zahlreichen ortsspezifischen Auftragsarbeiten bespielt die Ausstellung sowohl den Innenraum des Martin-Gropius-Baus als auch die Fassade und die umliegenden Freiflächen. Zur Ausstellung erscheint ein zweisprachiger Katalog; ein breites Rahmenprogramm in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern vor Ort ergänzt die Schau.

Kuratoren: Till Fellrath, Sam Bardaouil
Künstler/innen: Marina Abramović und Ulay, José Bechara, Sibylle Bergemann, Tagreed Darghouth, Jose Dávila, Willie Doherty, Smadar Dreyfus, Melvin Edwards, Dara Friedman, Dora García, Zahrah Al Ghamdi, Mona Hatoum, Nadia Kaabi-Linke, Michael Kvium, Gustav Metzger, Reem Al Nasser, Christian Odzuck, Emeka Ogboh, Anri Sala, Fred Sandback, Aki Sasamoto, Regina Silveira, Siska, Javier Téllez, Samson Young, Yuan Yuan, Héctor Zamora u.a.

  • Termine

    12.09.2019 –
    19.01.2020

    Ausstellung

    Martin-Gropius-Bau | Berlin

Kon­takt

Martin-Gropius-Bau

Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin
www.berlinerfestspiele.de