Kaspar 2028

KI als theatrale Toolbox

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Kaspar 2028

Das Residenztheater München entwickelt zusammen mit dem Regisseur und Programmierer Manuel Flurin Hendry ein KI-System für den Theaterraum auf Basis von Peter Handkes Bühnentext „Kaspar“ (1968). Gemeinsam mit dem Projektpartner Filmuniversität Babelsberg integrieren sie generative KI als Spiel- und Bildpartner in den theatralen Schaffensprozess. Das KI-System Kaspar.ai (K.ai) agiert als digitaler Spielpartner im Probenprozess und bei den Aufführungen. Die Anwendung Kaspar.ai (K.ai) ist modular, adaptierbar und so gestaltet, dass andere Theater oder Künstler*innen damit eigene Formate umsetzen können. In Handkes Text ist die von Kaspar Hauser inspirierte Titelfigur mit eloquenten Doppelgängern konfrontiert, kämpft um ihre Individualität – und scheitert. Die Neuinszenierung von „Kaspar“ am Residenztheater München reflektiert das KI-basierte Klonen von menschlichen Körpern, Texten und Stimmen und dessen Auswirkungen auf die Künste. Die Premiere findet im Mai 2028 im Münchner Residenztheater statt. 

Neue künstlerische Perspektiven auf KI und Gesellschaft

Mit ihrem Programm „Kunst & KI“ (2024 – 2028) fördert die Kulturstiftung des Bundes die Entwicklung und Umsetzung von elf Projekten, in denen Kulturinstitutionen und Künstlerinnen mit internationalen Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten. Sie experimentieren in künstlerischen Arbeiten mit KI-Technologien und setzen sich mit den gesellschaftlichen Folgen der gegenwärtigen und zukünftigen technologischen Entwicklungen auseinander.

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