Kooperationsförderung: Gegenwartskunst aus Israel
Kooperationsförderung: Gegenwartskunst aus Israel
Das Berliner Künstlerprogramm des DAAD und Artis (New York und Tel Aviv) haben im Juli 2024 eine Kooperation ins Leben gerufen, um Künstlerinnen und Kuratoren aus Israel, die in den Bereichen Bildende Kunst, Performance und Kuration tätig sind, Stipendien von bis zu drei Monaten in Deutschland zu ermöglichen. Aufbauend auf diesem Programm ermöglicht die Kulturstiftung des Bundes die Umsetzung von insgesamt sechs künstlerischen Projekten, die während der Stipendienaufenthalte von Künstlerinnen und Künstlern aus Israel an deutschen Kulturinstitutionen entwickelt wurden.
Die beiden Organisationen Artis und das Künstlerprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) haben im Rahmen ihres gemeinsamen Stipendienprogramms für die israelische Kunstszene zehn spartenübergreifende Aufenthalts- und Recherchestipendien an deutschen Kulturinstitutionen für israelische Gegenwartskünstlerinnen und -künstler vergeben. Die deutschen Kulturinstitutionen konnten gemeinsam mit ihren israelischen Stipendiaten künstlerische Projekte mit einer Antragssumme ab 50.000 Euro zur Förderung bei der Stiftung einreichen.
Die Geförderten
Die geförderten Kooperationsprojekte
Die Kulturstiftung des Bundes unterstützt die Stipendiaten, indem sie die Umsetzung der im Rahmen der Stipendien entwickelten Projekte ermöglicht. Zugleich können Kulturinstitutionen in Deutschland ihre Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern aus Israel vertiefen und nachhaltigere und langfristigere künstlerische Kooperationen aufbauen.
Die folgenden sechs Ausstellungen und Performance-Projekte werden gefördert:
- Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main, „Public movement: As One. New Action for Frankfurt"
- Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung Berlin, „Experiencing Architecture“
- KINDL - Zentrum für zeitgenössische Kunst Berlin, „Karam Natour. Chance Encounters“
- ZK/U - Zentrum für Kunst und Urbanistik Berlin, „Learning from the desert - das Wissen der Wüste“
- Kunst-Werke Berlin, „Nira Pereg“
- Kunstverein Hannover, „Ruth Patir - the square logic of Antiquity patronized by the present”