Tanya Lukin Linklater
In ihren transdisziplinären Arbeiten verbindet die in Kanada lebende Sugpiaq-Künstlerin Tanya Lukin Linklater Tanz, Performance, Video, Skulptur und Text. In ihrem Werk setzt sie Körper, Sprache und Erinnerung in ein vielschichtiges Verhältnis. Für die Kunsthalle Portikus an der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Frankfurt am Main realisiert sie ab Frühjahr 2026 eine neue Rauminstallation aus Textil und Zedernholz – einem Material, das in vielen indigenen Kulturen Nordamerikas eine besondere Bedeutung trägt. Stoffbahnen aus Leinen, Pailletten und Decken werden dabei von Holzbalken getragen, Materialien, die der Künstlerin im Kontext indigener Rituale geschenkt wurden. Besucher*innen bewegen sich zwischen den Stoffen hindurch und aktivieren die Arbeit körperlich. Ergänzt wird die Installation durch neue Aquarelle, die Wasser – als Träger von Geschichte, Bewegung und Leben – als zentrales Element von Lukin Linklaters Praxis hervorheben und einen direkten Bezug zur Lage des Portikus über dem Main herstellen.
Künstlerische Leitung: Barbara Clausen
Kuratorinnen: Juliane Bischoff, Barbara Clausen
Künstlerinnen: Tanya Lukin Linklater, Mya Dixon, Talia Dixon, Dominick Porras
Termine
30. Mai, 2026 bis 30. August, 2026: Ausstellung
Kunsthalle Portikus, Hochschule für Bildende Künste – Städelschule , Frankfurt am Main