Das Rote Haus

Projekt

Der Theatermacher und bildende Künstler Ersan Mondtag entwickelt am Gorki Theater ein Stück über und mit Frauen, die in den 1960er und 1970er Jahren als Fachkräfte nach Berlin kamen. Ausgangspunkt ist das Kreuzberger Wohnheim „Wonaym“, in dem viele sogenannte Gastarbeiterinnen untergebracht waren. Die Aktiengesellschaft Telefunken mietete dort u. a. eine Etage für gut ausgebildete Frauen aus der Türkei an. Diese entsprachen kein bisschen dem prägenden Bild von Arbeitsmigration als bildungsfern und armutsgetrieben. In seinem Bildertheater schafft Mondtag ein utopisch-melancholisches Altenheim. Und hinterfragt so, welche Erzählungen im kollektiven Gedächtnis bleiben und welche ausgeblendet werden. Zeitzeuginnen, heute über 70 Jahre alt, stehen gemeinsam mit dem Gorki Ensemble auf der Bühne, das die jüngeren Alter Egos spielt. Ein dokumentarisches Ausstellungsprojekt begleitet die Theaterpremiere.

 
Idee/Konzept/Kuration: Shermin Langhoff 
Regie und Bühne: Ersan Mondtag
Kostüme: Josa Marx
Chorleitung: Sema Moritz 
Komposition: Beni Brachtel 
Video: Luis August Krawen 
Lichtdesign: Henning Streck, Ersan Mondtag & Murat Özuzun
Dramaturgie: Till Briegleb, Tunçay Kulaoğlu, Simon Meienreis 

Ausstellungseröffnung & Premiere: 02.10.2025;
Vorstellungen: Maxim Gorki Theater, Berlin: tba

 

Termine

Aktuell keine bevorstehenden Termine

Vergangene Termine

  • 2. Oktober, 2025 : Ausstellungseröffnung

    Maxim Gorki Theater, Berlin

Kontakt

Maxim Gorki Theater

Am Festungsgraben 2
10117 Berlin
Telefon: 030 - 20221-0
E-Mail: kontakt@gorki.de
https://www.gorki.de/en (externer Link, öffnet neues Fenster)