Hass/Μίσος
Das Theaterhaus Jena kooperiert für „Hass“ mit der griechischen Kompanie Spektrum AMKE und dem Theatro Technis in Athen für zwei Theaterproduktionen, die soziale Ungleichheit und Marginalisierung in Europa beleuchten. Ausgangspunkt ist der Kultfilm „La Haine“ („Hass“) von Mathieu Kassovitz (1995). Für eine deutsche Adaption verlegt der Regisseur Daniele Szeredy die Handlung nach Jena-Lobeda, wo der NSU gegründet wurde. Ein gemischtes Ensemble aus deutschen, rumänischen und griechischen Schauspielern porträtiert darin eine Generation zwischen sozialem Aufruhr und erstarkendem Faschismus. Die Athener Version „24 hours in a world that doesn't belong to us“ von Pantelis Flatsousis untersucht dabei als Mockumentary-Performance mit einem fast ausschließlich weiblichen Ensemble die Verknüpfung von Männlichkeitsbildern und Gewalt im heutigen Europa. Die beiden Gastspiele sind Anfang 2026 in Jena und Athen zu sehen.
Künstlerische Leitung: Daniele Szeredy, Pantelis Flatsousis
Mitwirkende bei "Hass/Μίσος/Urâ": Josef Bäcker, Ioanna Loutsia, Anna Maria Papaioannou, Gelly Pedefu, Florian Thongsap Welsch, Simon Schwan, Ioana Nitulescu u. a.
Mitwirkende bei "24 hours in a world that doesn't belong to us": Saba Hosseini, Panayiota Konstantinaku, Thomas Schmale, Stavros Gasparatos, Constantinos Zamanis u. a.
Internationale Termine
Premiere "24 hours in a world that doesn't belong to us": Theatro Technis, Athen: 16.02.2026
Gastspiel "Hass/Μίσος/Urâ": Theatro Technis, Athen: 28. – 30.05.2026
Termine
9. April, 2026 bis 11. April, 2026: Gastspiel
"24 hours in a world that doesn't belong to us"
Theaterhaus, Jena
Vergangene Termine
29. Januar, 2026 : Premiere
Theaterhaus, Jena