Last Move

Eine Kooperation zwischen Düsseldorfer Schauspielhaus, den Künstlerinnen und Künstlern Takao Baba, Vicky Malin, Dodzi Dougban, Ricardo Castagnola und dem Studiengang Physical Theatre der Folkwang Universität der Künste Essen – gefördert im Fonds Jupiter

Projektbeschreibung

Mit dem Projekt „Last Move“ entsteht gemeinsam mit Tänzerinnen und Tänzern mit Behinderung ein inklusives und barrierearmes (Tanz-)Theater-Stück für junges Publikum. Inhaltlich steht dabei das Thema Tod im Mittelpunkt, das in Folge der Pandemieerfahrung der letzten Jahre eine neue gesellschaftliche Bearbeitung verlangt. Das Regieteam – bestehend aus dem Choreografen Takao Baba und der Künstlerin Vicky Malin – stellt sich in der Inszenierung ausgehend von Bewegungen und Texten über Tod und den Sinn des Lebens die Frage: „When I die tomorrow – what will I do today?“ Mit dem Projekt betritt das Düsseldorfer Schauspielhaus Neuland: Einerseits tritt das gesprochene Wort bei „Last Move“ hinter der barrierearmen Ausdrucksform Urban Dance in den Hintergrund, andererseits soll das junge Publikum nicht nur über Schulvorstellungen erreicht werden, die Produktion wird auch im Abendspielplan angeboten.  

Damit die Produktion möglichst vielen Menschen zugänglich ist, werden Gebärdensprache, Audiodeskription und das Angebot von Relaxed Performances konzeptionell von Projektstart mitgedacht. Der gesamte Entstehungsprozess wird darüber hinaus durch Expertinnen und Experten in Barrierefreiheit und Inklusion begleitet.

Studierende des Studiengangs Physical Theatre der Folkwang Universität der Künste Essen sind in den Entstehungsprozess einbezogen. In regelmäßigen Theaterbesuchen, Fortbildungen und Kompaktseminaren sowie im Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern des Junges Schauspiels Düsseldorf setzen sich die Studierenden mit den Möglichkeiten der darstellenden Künste für junges Publikum sowie mit Fragen der inklusiven Theaterarbeit auseinander.

Kontakt