Shame – The Musical (AT)

Eine Kooperation zwischen Junges Ensemble Stuttgart, Marcos Darbyshire, der Popakademie Baden-Württemberg Mannheim und der PH Ludwigsburg – gefördert im Fonds Jupiter

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Projektbeschreibung

Unbeholfenheit und Suche nach Selbstbestimmung liegen in der Pubertät nah beieinander – eines der zentralen Gefühle, wenn es um den eigenen sich verändernden Körper geht, ist Scham. Seit einigen Jahren gibt es diverse Serien, Bücher, Filme, die sich dieser Empfindung auf selbstironische Weise nähern und damit der Peinlichkeit eine erfrischende Leichtigkeit im Umgang mit Körperlichkeit und Unsicherheiten entgegensetzen. Anschließend an Erfolgsformate wie „Sex Education“ oder „Big Mouth“ wollen  das Junge Ensemble Stuttgart und der Musiktheaterregisseur Marcos Darbyshire, der erstmalig für junges Publikum arbeitet, mit „Shame“ (AT) Scham als Gefühlskonstrukt entlarven und einen produktiven Umgang mit den Unsicherheiten zu finden.

Mit seinen mitunter schmalzigen Popsongs, hochdramatischen Kippmomenten und dem direkten Kontakt mit den Menschen im Zuschauersaal scheint das Format Musical geradezu prädestiniert, das Gefühl der Scham auf die Bühne zu bringen und seinem Publikum vielleicht auch mal die Fremdschamesröte ins Gesicht zu treiben.

Eine Materialsammlung und erste künstlerische Versatzstücke für die Musical-Stückentwicklung werden in mehreren Recherchephasen gemeinsam mit jungen Menschen aus Stuttgart und Umgebung und lokalen Partnerorganisationen erarbeitet, die Expertise aus den Themenbereichen Sexualpädagogik, Selbstbestimmung und Queer-Sein einbringen. Die Produktionsdramaturgie wird durch zwei Jugendliche unterstützt und während der Probenphase werden immer wieder Schulklassen eingeladen, sodass kontinuierlich Feedback und Input von jungen Menschen in die Inszenierung einfließen.

Die Komposition entwickelt das musikalische Leitungsteam gemeinsam mit Studierenden von der Popakademie Baden-Württemberg, die auch während der Aufführungen als Musikerinnen und Musiker auf der Bühne stehen werden. Als weiterer Kooperationspartner ist der Studiengang Kulturelle Bildung der PH Ludwigsburg an „Shame“ beteiligt, dessen Studierende erstmals eine Produktion während der Entstehung begleiten und ein Vermittlungsangebot für diese erarbeiten.

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