Zauberdings (AT)

Eine Kooperation zwischen dem Staatstheater Cottbus, Showcase Beat Le Mot und der Hochschule für Bildende Künste Dresden – gefördert im Fonds Jupiter

Projektbeschreibung

Zwei Hanswurste, der romantisch verwirrte Tamino und sein Sidekick Papageno, geraten in den Einflussbereich der Königin der Nacht und irren in deren Auftrag so lange planlos durch die undurchschaubaren Einflusssphären verschiedener Interessengruppen, bis sie die Schlichtheit wahrer Liebe finden und von dem weisen Sarastro mit einem mehr oder minder aufwendigen „Haut ab!“ entlassen werden. So könnte man Mozarts „Zauberflöte“ zusammenfassen, die nicht zuletzt aufgrund ihrer märchenhaften Handlung als Einstieg in die Welt der Oper besonders geeignet ist.

In ihrer ersten Zusammenarbeit entwickeln das Staatstheater Cottbus und das Künstlerkollektiv Showcase Beat Le Mot mit Beteiligung der Bühnenbildklasse der HFBK Dresden eine Inszenierung der „Zauberflöte“ für die Stadt Cottbus und ihre Kinder. Dabei wird Mozarts Klassiker aus dem Guckkasten herausgeholt und als Parcours durch die Cottbusser Parks, Gassen und Straßen zu einer Oper zum Anfassen. Musikalisch baut sich das Orchester unterwegs immer weiter auf, an jeder Station kommen Musiker hinzu, bis Publikum und großes Ensemble sich schließlich zum großen Finale im Staatstheater einfinden und gemeinsam an der langen Tafel Sarastros auf der Bühne Platz nehmen. Mit dieser besonderen Herangehensweise handelt diese Bearbeitung der „Zauberflöte“ nicht nur von Tamino und Pamina, der Königin der Nacht und dem Vogelfänger, sondern auch und vor allem von der Oper selbst und ihrer Herstellung.

„Zauberdings“ (AT) wird für und zusammen mit Kindern erarbeitet. Wechselnde Schulklassen übernehmen Patenschaften für einzelne Aufführungszyklen, für die sie in zweitätigen Workshops in die verschiedenen performativen Aufgaben eingeführt werden.

Die Studierenden des Studiengangs Bühnen- und Kostümbild der Hochschule für Bildenden Künste Dresden erhalten ein themenbezogenes Seminar und sind zeitgleich praktisch und konzeptionell an der Inszenierung beteiligt, übernehmen neben konkreten bildnerischen auch performative, organisatorische und theaterpädagogische Aufgaben.

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