Veranstaltungsbeschreibung
Herzlich willkommen zum Netzwerk Zero – Tagung für Nachhaltigkeit in Kunst, Kultur und Verwaltung am 24. September in Rostock!
Die Veranstaltung in Kooperation mit Kultur Land MV richtet sich an Akteure aus Norddeutschland und soll Erfahrungen aus der klimasensiblen Kulturarbeit bündeln. Sie wird folgende Fragen in den Blick nehmen: Wie können Emissionen in Kunst- und Kulturprojekten vermieden und reduziert werden? Mit welchen Instrumenten lässt sich der Green Impact von Organisationen messen und kommunizieren? Und warum helfen neue Netzwerke und Kooperationen, um bei den Themen Klimaschutz und Klimaanpassung voranzukommen?
Ziel der Tagung ist es, Wissen und Methoden zu nachhaltigen Arbeitsweisen zu vermitteln, Netzwerke zu stärken und neue Formen der Zusammenarbeit zu unterstützen. Wir laden Vertreterinnen aus Kunst, Kultur und Verwaltung ein, ihr Know-How zu teilen und zu erweitern.
Rahmenprogramm am 23.09.
18:00 | Filmvorführung: MELT
Schnee und Eis, soweit das Auge reicht. Die Protagonist*innen dieses Films sind Menschen, die tagtäglich von dieser Welt umgeben sind. Davon erzählt MELT – und vom schleichenden Verschwinden dieser magischen Masse, dieses doch nicht so ewigen Eises. Filmemacher Nikolaus Geyrhalter reist quer über den Globus, vom größten Gletscher der Alpen in der Schweiz über Japan, Kanada, Österreich, Island bis hin zu einer Forschungsstation in der Antarktis. In weiten, ruhigen Einstellungen lässt er diese faszinierenden weißen Landschaften wirken und für sich selbst sprechen. Er nimmt die Rolle des Beobachters ein und holt dabei jene Menschen vor die Kamera, die mit den Herausforderungen, der Wucht und der Schönheit des Schnees konfrontiert sind.
Wo Geyrhalter hinkommt, erzählen seine Protagonist*innen vom Rückgang des Schnees, von schmelzenden Gletschern und zunehmenden Extremwetterlagen – davon, wie sie den Klimawandel bei der Arbeit und in ihrem Alltag zunehmend spüren. Nikolaus Geyrhalter macht Dokumentarfilme für die Zukunft. Mit MELT, gefilmt in den Jahren 2021 bis 2025, fängt er gewaltige Momentaufnahmen für die Archive von morgen ein und stellt damit die großen drängenden klimapolitischen Fragen. (Text: Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion)
Regie & Kamera: Nikolaus Geyrhalter
Österreich 2025, 127 min.
Vorführung im Kinosaal LiWu in der FRIEDA 23.
21:00 | Get-together
Getränke und Gespräche in der FRIEDA 23.
Bild zum Rahmenprogramm

Tagungsprogramm am 24.09.
09:00 | Ankunft & Check-in
Akkreditierung der Teilnehmenden.
Erste Einblicke ins Thema durch eine Plakat-Ausstellung mit geförderten Projekten aus dem Programm Zero – Klimaneutrale Kunst- und Kulturprojekte sowie dem Pilotprojekt Klimaanpassung in Kultureinrichtungen.
10:00 | Begrüßung & einführende Impulse
Begrüßung durch die Kulturstiftung des Bundes, Kultur Land MV sowie durch Vertreterinnen aus der Politik (tba).
Veranstaltungsmoderation: Margrit Lichtschlag
10:50 Uhr | Keynote von Lena Götzenberger: Ein anderer Fußball ist möglich – Die Nachhaltigkeitsstrategie des FC St. Pauli als Inspiration für die Kultur
Der FC St. Pauli hält an der Überzeugung fest, dass ein anderer Fußball möglich ist. Ein Fußball, der sich einem langfristigen und mehrdimensionalen Gemeinwohlbeitrag verpflichtet. Dafür hat sich der Verein ambitionierte Nachhaltigkeitsziele gesetzt, von der Treibhausgas-Bilanzierung über die Transformation von Fan-Mobilität und Stadion-Catering bis hin zu Klimaanpassungsmaßnahmen.
Lena Götzenberger, Koordinatorin für Nachhaltigkeit & Veränderung beim FC St. Pauli, wird über die Erfolge und Herausforderungen dieses Transformationsprozesses sprechen und über den Impact des Vereins in der Hamburger Stadtgesellschaft.
11:10 | Pause
11:30 | Workshop-Phase I
Die Teilnehmenden arbeiten zeitgleich in vier verschiedenen Workshops. Infos zu den Workshop-Inhalten finden Sie in den nächsten vier Reitern.
A) Klimaanpassung in Kultureinrichtungen – Erfahrungen und Maßnahmen in der FRIEDA 23
Mit: Sven Ehrecke (FRIEDA 23) und Sebastian Brünger (Kulturstiftung des Bundes)
Wie können Kultureinrichtungen auf den Klimawandel reagieren, ihre Anfälligkeiten identifizieren, wirksame Strategien entwickeln und bereits konkrete Maßnahmen umsetzen? Der Workshop stellt Ergebnisse sowie zentrale Konzepte, Materialien und Maßnahmen aus dem Pilotprojekt Klimaanpassung in Kultureinrichtung der Kulturstiftung des Bundes vor. In einem Rundgang werden konkrete Maßnahmen vor Ort in der FRIEDA 23 besichtigt und erfahrbar gemacht.
B) Kultur und Politik im Klimawandel: Strategien, Förderung und Handlungsspielräume in Mecklenburg-Vorpommern
Mit: Christian Kindscher-Lieke (Freie und Hansestadt Bremen), Dr. Beatrix Romberg (Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern), Katerina Schumacher (Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten), N.N. (Landesverband Soziokultur Mecklenburg-Vorpommern)
Wie kann Klimaschutz in der Kultur nicht nur als Aufgabe einzelner Einrichtungen verstanden werden, sondern als gemeinsame Gestaltungsaufgabe von Land, Verwaltung, Verbänden und Kulturschaffenden?
C) Digitale Emissionen in Kunst und Kultur – Der Klimakompass für Digitalvorhaben der Landesbibliothek Schleswig-Holstein
Mit: Martin Lätzel (Landesbibliothek Schleswig-Holstein)
Wie lassen sich digitale Emissionen in Kunst- und Kultureinrichtungen erfassen und reduzieren? Der Workshop stellt den Klimakompass der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek vor und gibt Einblicke in Ansätze zur Bewertung digitaler Infrastrukturen und Prozesse. Anhand des digitalen Tools wird gezeigt, wie digitale Nachhaltigkeit in Planung, Betrieb und Weiterentwicklung von Kulturangeboten integriert werden kann.
D) Nachhaltig auf Kurs – Unterstützungsangebote, Praxisbeispiele und Austausch für Museen in Norddeutschland
Mit: Sina Hermann (Deutscher Museumsbund), Dagmar Linden (Museumsberatung und -zertifizierung in Schleswig-Holstein) und Caroline Markiewicz, Hannah Koritko, Kai Heitmann (ElfzuNull Hamburg / Museum für Kunst & Gewerbe Hamburg)
Welche Unterstützungsangebote und Programme gibt es für Museen in Norddeutschland und wie lassen sich diese Ansätze in die eigene Praxis übertragen? Der Workshop stellt verschiedene Angebote und Praxisbeispiele vor und bietet Raum für den Austausch zu konkreten Bedarfen, Maßnahmen und Erfahrungen aus den Häusern. Im Mittelpunkt stehen Vernetzung, gegenseitiges Lernen und die Frage, wie Museen nachhaltig auf Kurs kommen.
13:00 | Mittagspause
14:30 | Workshop-Phase II
Die Teilnehmenden arbeiten erneut in vier zeitgleich stattfindenden Workshops. Infos zu den Workshop-Inhalten finden Sie in den nächsten vier Reitern.
A) Ökologische Standards in Kunst und Kultur etablieren - Lernen aus der Soziokultur
Mit: Franziska Mohaupt (Beraterin für Organisationsentwicklung und Nachhaltigkeit), Martina Zienert (Projekthof Karnitz)
Wie gelingt der Einstieg in nachhaltiges Handeln in Kultureinrichtungen – und wie lässt sich die nötige Dynamik dafür entwickeln? Im Workshop vermittelt Franziska Mohaupt, wie die ökologischen Standards der Soziokultur als wirksames Instrument für Nachhaltigkeitsprozesse genutzt werden können. Praxisnahe Einblicke liefern der Projekthof Karnitz. Gemeinsam werden erste konkrete Schritte erarbeitet, um Nachhaltigkeit systematisch und alltagstauglich zu verankern.
B) Volkstheater Rostock – Heute einen Theaterneubau für morgen planen
Mit: Lutz Hofmann (Volkstheater Rostock)
In Rostock entsteht derzeit ein hochmoderner Theater-Neubau im Stadtzentrum, für den sich die Hanse- und Universitätsstadt das Ziel gestellt hat, den Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) zu erreichen. Dabei wird einem nachhaltigen Betrieb des Gebäudes besonderer Stellenwert zuteil: Regenwassernutzung, Photovoltaik, Fernwärme und Gründächer sind dabei nur einige der Schwerpunkte. Lutz Hofmann, der nutzerseitige Projektkoordinator des Rostocker Volkstheaters, gibt Einblicke in die Konzepte zur Klimaanpassung bei der Planung der neuen Gebäude sowie zur Verringerung des ökologischen Fußabdruckes in der Bühnenbild-Produktion.
C) Zwischen Bühne und Bilanz: Emissionen in der Kunstproduktion erfassen und steuern
Mit: Linda Böhringer (Arqum), Kira Henkel (Ensemble Resonanz), Nils Hilkenbach (Kulturstiftung des Bundes)
Wie lassen sich Emissionen in der künstlerischen Produktion sichtbar und messbar machen? Der Workshop gibt Einblicke in Methoden der Bilanzierung des Product Carbon Footprint (PCF) im Programm Zero, teilt Erfahrungen aus der Praxis und zeigt, wie Klimabilanzierung konkret in Produktionsprozesse integriert werden kann.
D) Kunstaktion mit Susanne Gabler
Mit: Susanne Gabler (Bildende Künstlerin, Wismar)
Kunstaktionen sind ein wichtiges Kommunikationsmittel der Bildenden Künstlerin Susanne Gabler. Sie sind ihre Einladung an die Rezipient:innen, komplexe gesellschaftliche Themen unmittelbar zu erfahren. Bei dieser Aktion im Rahmen der Tagung können sich alle Interessierten aktiv beteiligen.
16:00 | Kaffeepause & Networking
16:30 | Podiumsdiskussion: Städte als Vorreiter im Klimaschutz
Mit: Christian Kindscher-Lieke (Freie und Hansestadt Bremen), Dr. Ralf Tschullik (Hanse- und Universitätsstadt Rostock), N.N.
Moderation: Margrit Lichtschlag
Podiumsgespräch über die kommunale Dimension von Klimaschutz und Klimaanpassung und die spezifischen Herausforderungen in norddeutschen Städten.
17:30 | Get-together
18:00 | Veranstaltungsende
Veranstaltungsort
FRIEDA 23
Friedrichstr. 23
18057 Rostock
frieda23.de (externer Link, öffnet neues Fenster)
Mitwirkende
Linda Böhringer
ist seit 2021 bei Arqum als Projektleiterin von Klima-, Umwelt- und CSRD-Projekten tätig. Ihr Schwerpunkt liegt bei der Erstellung von Treibhausgas-Bilanzen auf Organisations- und Produktebene. Im Programm Zero der Kulturstiftung des Bundes ist sie bei Arqum als Projektleiterin hauptverantwortlich für die Beratung der Teilnehmenden und die begleitenden Workshops zur Bilanzierung.
Sebastian Brünger
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und verantwortet bei der Kulturstiftung des Bundes die Programmentwicklung zu den Themen Klima und Nachhaltigkeit. Zuvor arbeitete er als Dramaturg, unter anderem bei Rimini Protokoll.
Sven Ehrecke
ist ausgebildeter Diplom-Ingenieur für Schiffsmaschinenbau. Seit Mitte der 1990er Jahre arbeitet er in der Erwachsenenbildung und gehörte zum Gründungsteam (Aufsichtsrat) der FRIEDA 23 in Rostock. Seit 2016 ist Ehrecke geschäftsführender Vorstand der KARO gAG, die das Kulturzentrum verwaltet, und kümmert sich besonders um das Haus und seinen technischen Zustand.
Susanne Gabler
ist Bildende Künstlerin in Wismar und begreift Kunstaktionen als wichtiges Kommunikationsmittel ihrer Arbeit. Für ihre in komplexe gesellschaftliche Thematiken eingebetteten orts- und themenbezogenen Kunstwerke erhielt sie unterschiedliche Stipendien. Die Arbeiten sind in diversen Ausstellungen, Museen, Sammlungen und im öffentlichen Raum präsentiert. 2023 wurde sie für den Rostocker Kunstpreis nominiert und als Artist-in-Residence arbeitete sie u. a. auf Island und in der Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf.
Lena Götzenberger
ist Koordinatorin für Nachhaltigkeit & Veränderung beim FC St. Pauli und arbeitet an der Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie, am Reporting und an der Begleitung von Transformationsprozessen des Vereins. Sie folgt der Vision, dass ein anderer Fußball möglich ist.
Kirsten Haß
ist Verwaltungsdirektorin und Vorstandsmitglied der Kulturstiftung des Bundes in Halle. Sie verantwortet dort seit 2020 die administrative Leitung. Zuvor leitete sie die Bereiche Allgemeine Projektförderung sowie den Bereich Förderung und Programme der Stiftung.
Kai Heitmann
arbeitet im Museum für Kunst & Gewerbe Hamburg als Graf Zahl (verantwortlich für Finance & Controlling). Er ist ausgebildeter Transformationsmanager für nachhaltige Kultur, Experte für Klimabilanzierung und fester Bestandteil des Teams Elf zu Null: Hamburger Museen handeln. Kais neues Projekt ist MuseumLoop; ein Materialpool als Schritt zum kreislauffähigen Ausstellungswesen.
Kira Henkel
studierte Musik- und Literaturwissenschaft in Freiburg, Leipzig und Gießen. Aufbauend auf ihrer Forschung als wissenschaftliche Mitarbeiterin im ERC-Projekt Poetry in the Digital Age promoviert sie an der Universität Hamburg zur zeitgenössischen Liedkunst. Seit Januar 2026 ist sie Assistentin der Geschäftsleitung und Nachhaltigkeitsbeauftrage beim Ensemble Resonanz in Hamburg.
Sina Herrmann
ist Kultur und Transformationsmanagerin. Seit 2022 leitet sie Projekte für Klimaschutz und Nachhaltigkeit beim Deutschen Museumsbund. Gemeinsam mit den Museen entwickelt sie praxisnahe Ansätze für nachhaltige Museumsarbeit und unterstützt bei der Vernetzung der Akteur:innen.
Nils Hilkenbach
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kulturstiftung des Bundes und leitet das Programm Zero – Klimaneutrale Kunst- und Kulturprojekte. Vor seiner Tätigkeit für die Stiftung war er als Referent unter anderem im Kunstgewerbemuseum und im Archiv der Avantgarden der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden tätig.
Lutz Hofmann
hat 38 Jahre Erfahrungen als Technischer Direktor an Theatern in Zwickau und Dresden, ist seit 2022 freiberuflich Transformationsmanager Nachhaltige Kultur und war in mehreren klimafreundlichen Kulturprojekten involviert: etwa in Sprint 20, in den im Fonds Zero geförderten Projekten in Wuppertal, Radebeul und Leipzig & in der Entwicklung des Projektes Reallabor für Kreislaufwirtschaft mit dem Konglomerat e.V. Seit 2025 ist er am Volkstheater Rostock als stellv. technischer Leiter und Fachkoordinator Neubauten tätig.
Christian Kindscher-Lieke
ist Diplom-Kaufmann und hat in Berlin, Mannheim und Birmingham (Großbritannien) studiert. Dabei spezialisierte er sich auf das Management von öffentlichen Verwaltungen, öffentlichen Unternehmen und Not-for-Profit Organisations. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit als Unternehmensberater arbeitet er seit 25 Jahren in unterschiedlichen Funktionen in der Bremer Kulturverwaltung. Christian Kindscher-Lieke unterstützt als Abteilungsleiter die Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz sowie den Kultursenator und Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte.
Hannah Koritko
ist seit 2025 Projektmanagerin des Projekts MuseumLoop. Sie studierte Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg und beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft. Dieses Wissen bringt sie in den Kulturbereich ein, um nachhaltigen Materialumgang und neue Formen der Zusammenarbeit zu fördern.
Prof. Dr. Martin Lätzel
ist Direktor der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek mit dem Zentrum für Digitalisierung und Kultur und Honorarprofessor an der HAW Kiel für Kulturmanagement und Digitalisierungspolitik.
Margrit Lichtschlag
ist Kulturberaterin und systemischer Coach mit Schwerpunkt auf nachhaltiger Kulturentwicklung. Sie bringt langjährige Erfahrung an der Schnittstelle von Kultur, Bildung, Verwaltung und Nachhaltigkeit mit und ist Geschäftsführerin des Kulturrat NRW.
Dagmar Linden
studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Slawische Philologie. Nach Stationen in der freien wissenschaftlichen Museumsarbeit, in redaktioneller Verantwortung sowie in der Betreuung der Kunstsammlung der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein leitet sie seit 2013 die Museumsberatung und -zertifizierung in Schleswig-Holstein.
Caroline Markiewicz
ist seit 2022 Netzwerkmanagerin für Elf zu Null: Hamburger Museen handeln. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung von Veränderungsprozessen in kulturellen Einrichtungen sowie auf kooperativen und partizipativen Arbeitsweisen.
Hendrik Menzl
ist Geschäftsführer und Netzwerkkordinator bei Kultur Land MV. Dort arbeitet er unter anderem zu den Querschnittsthemen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Teilhabe. Vor der Gründung von Kultur Land MV war er als Förderberater und in der Musikwirtschaft tätig.
Franziska Mohaupt
ist Beraterin für Organisationsentwicklung und Nachhaltigkeit. Im Rahmen ihrer Tätigkeit beim Bundesverband Soziokultur hat sie die ökologischen Mindeststandards für Kultureinrichtungen und ein Weiterbildungsprogramm „Nachhaltigkeitsmanagement für Kulturschaffende“ entwickelt. Sie berät und begleitet Organisationen bei Veränderungsprozessen und ihrer betriebsökologischen und sozial nachhaltigen Ausrichtung.
Dr. Beatrix Romberg
wurde 1970 geboren, ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Sie studierte Chemie (1988-93) und absolvierte anschließend eine Promotion (1996) im Bereich Umweltchemie und Analytik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Nach einem Jahr in der freien Wirtschaft absolvierte sie 1997-1999 ein Umweltreferendariat in Mecklenburg-Vorpommern. Seit 2000 ist sie Referentin in verschiedenen Ministerien in Mecklenburg-Vorpommern mit unterschiedlichen Klimaschutzaufgaben, seit 2021 Referatsleiterin für Klimaschutz, Energieeffizienz und Klimaanpassung.
Martina Zienert
ist Mitarbeiterin am Projekthof Karnitz. Sie hat in vielen nationalen und internationalen Forschungs- und Bildungsprojekten im Kontext nachhaltiger Entwicklung gearbeitet. Sie lebt und arbeitet in dem kleinen Ort Karnitz, einem Natur und Kultur Hotspot in der mecklenburgischen Schweiz.
Kontakt
Veranstalterin
Kulturstiftung des Bundes
Nils Hilkenbach
Franckeplatz 2
06110 Halle (Saale)
Tel: +49 (0)345 / 29 97 – 153
www.kulturstiftung-des-bundes.de/zero
Produktionsagentur
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Körnerstraße 32
04107 Leipzig
