Projektbeschreibung
Das performative Konzert „Song of Songs“ widmet sich den vielschichtigen künstlerischen Traditionen von Mizrachim, jüdischen Menschen aus dem Nahen Osten und Nordafrika.
Eine Traditionslinie, die das Team um Regisseur Ariel Efraim Ashbel aufgreift, ist die Rezeption des „Song of Songs“ (dt. Hoheslied) – ein sinnliches Liebesgedicht aus dem Tanach bzw. dem Alten Testament, das viele jüdische wie nicht-jüdische Künstler inspiriert hat. Auch die jemenitische Pop-Diva Ofra Haza hat den Text vertont. Die Sängerin, die mit ihrem Album „Songs of Yemenite Jews“ (1984) internationale Berühmtheit erlangte, ist eine Schlüsselfigur und musikalische Inspiration für das Projekt.
Die Recherche führt das Team in zentrale Gefilde der mizrachischen Kultur. Filmmaterial der Dokumentarregisseurin Iris Zaki fließt in die Performance ein. Dramaturgisch liegt „Song of Songs“ ein Konzept der ägyptisch-israelischen Schriftstellerin Jacqueline Kahanoff zugrunde: Sie definiert „Levantinismus“ als positiven Ausdruck für kulturelle Hybridität und Vielschichtigkeit in den östlichen Mittelmeerländern.
„Song of Songs“ wird in der Allgemeinen Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes gefördert.
Künstlerische Leitung: Ariel Efraim Ashbel
Musik: Studio LABOUR und Ravid Kahalani, ft. Riff Cohen
Konzerte: HAU Hebbel am Ufer, Berlin: Frühjahr 2027; FFT Forum Freies Theater, Düsseldorf: Herbst 2027
Kontakt
HAU Hebbel am Ufer
Stresemannstr. 29
10963 Berlin
https://www.hebbel-am-ufer.de (externer Link, öffnet neues Fenster)
Forum Freies Theater e.V.
Konrad-Adenauer-Platz 1
40210 Düsseldorf
www.fft-duesseldorf.de