Der Filmemacher Jonas Mekas entwickelte durch seine assoziative Verknüpfung von Filmbildern einen ganz eigenen dokumentarischen bzw. essayistischen Stil, der Künstler und Filmemacher unterschiedlicher Generationen bis heute beeinflusst. Die Ausstellung im Kölner Museum Ludwig fokussierte sein Engagement als Künstler, aber auch als Initiator und Vermittler (Filmkurator und Filmkritiker), der z.B. Filmvorstellungen an immer neuen Orten möglich machte. Seine Filmprogramme und -kritiken widmeten sich gleichermaßen dem europäischen Avantgarde- und dem Nachkriegsfilm, wie dem sogenannten New American Cinema (John Cassavetes) oder dem Underground-Film (Andy Warhol). Das Filmprogramm war gleichberechtigter Teil der Ausstellung und berücksichtigte neben einer repräsentativen Auswahl seiner Filme auch solche Filme, die durch Mekas' Engagement erst bekannt wurden. Diese erste Einzelausstellung in Deutschland wurde in Zusammenarbeit mit Jonas Mekas kuratiert und orientierte sich an den Präsentationsformen, die Mekas selbst für sein Filmmaterial entwickelt hat.

Projektleitung: Barbara Engelbach, Jonas Mekas (LT)

Kon­takt

Museum Ludwig Köln

Heinrich-Böll-Platz

50667 Köln

www.museenkoeln.de