Hier und Jetzt im Museum Ludwig

Paradoxic Paradise (Arbeitstitel) – gefördert im Fonds Zero

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Projektbeschreibung

Die Ausstellung „Paradoxic Paradise“ (Arbeitstitel) widmet sich dem Museum als Schauplatz von Vergangenem und Zukünftigem, als Ort der Kunst wie auch als Gebäude, und setzt damit die Reihe „Hier und Jetzt im Museum Ludwig“ mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit fort.

Inhaltlich ist das Motiv des Gartens zentral: Historische Anknüpfungspunkte dazu hat der Standort des Museums an der Bischofsgartenstraße sowohl im Mittelalter durch die dort angesiedelten Gemüsegärten der Erzbischöfe, als auch im Altertum, wie eine hier ausgehobene römische Grabplatte mit Pflanzendarstellungen beweist. Auch wenn diese historischen Gärten heute verschwunden sind: Als Werksthema sind Garten und Paradies im Museum Ludwig immer noch präsent.

Aufbauend auf diesen historischen Fundamenten möchte das Museum mit „Paradoxic Paradise“ ein Reallabor für die zukünftige Museumspraxis errichten: Logistische Maßnahmen wie eine nachhaltige Ausstellungsarchitektur und -beleuchtung werden durch ein neues Konzept ergänzt, das u. a. einen erweiterten Ausstellungszeitraum von einem ganzen Jahr vorsieht. Unterteilt in vier Kapitel und kuratiert von einer zeitgenössischen Künstlerin sollen je maximal drei Werke oder Objekte aus der Sammlung oder aus innerdeutschen Leihgaben gezeigt werden. In Erinnerung an den Bischofsgarten wird zudem ein Nutzgarten rund um das Museum Ludwig eingerichtet, welcher zusammen mit Bürgerinnen bepflanzt und gepflegt werden soll. Um eine dauerhafte Transformation des Museums zu anzuregen, finden parallel interne Nachhaltigkeitsinitiativen u. a. durch die Begrünung der Dachterrasse statt.

Termine

  • 1. Januar, 2024 bis 31. Dezember, 2024: Ausstellung „Paradoxic Paradise“ (Arbeitstitel)

    Museum Ludwig, Köln

Kontakt

Museum Ludwig

Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln
www.museum-ludwig.de (externer Link, öffnet neues Fenster)