Vor 75 Jahren erfand Konrad Zuse den Computer Z1, den ersten programmgesteuerten Rechner, der mit binären Zahlen arbeitete. Aus Anlass dieses Jubiläums präsentierte das Festival Achtbrücken | Musik für Köln 2013 einen kaleidoskopartigen Überblick über den Einsatz von Elektronik in der Musik. Ziel war eine Reflexion über die zunehmende Bedeutung des Computers in künstlerischen Prozessen und im Alltag.
Im Zentrum des Festivals stand die Uraufführung des Werks „Ensemble“ des international renommierten britischen Komponisten Benedict Mason (*1954). In dem Werk für drei identisch besetzte Ensembles beschäftigte sich Mason mit der Erforschung elektronischer Klangeffekte. Er hatte das Werk auf der Basis mathematischer Strukturen komponiert, wobei mithilfe akustischer Mittel quasielektronische Klangeffekte erzeugt wurden. Die Weltpremiere in Köln realisierten das Ensemble Modern, das Klangforum Wien und das Ensemble musikFabrik. Das etwa halbstündige Werk wurde zweimal hintereinander aufgeführt, die Besucher konnten in der Pause die Sitzplätze wechseln. So erfuhren sie die Komposition optisch und akustisch aus unterschiedlichen Perspektiven.

Künstlerische Leitung: Louwrens Langevoort
Projektleitung: Nicolette Schäfer
Künstler/innen: Ensemble Modern, Klangforum Wien (A), Ensemble musikFabrik

Kon­takt

MusikTriennale Köln GmbH

Bischofsgartenstraße 1

50667 Köln

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