2013 war Wagnerjahr. Zum 200. Geburtstag des Komponisten wollte das Kunstfest Weimar Produktionen vorstellen, die Richard Wagner im Spiegel der zeitgenössischen Kunst zeigen.
Im Mittelpunkt stand die Neuinszenierung der Wagner-Oper „Lohengrin“, die 1850 von Franz Liszt in Weimar uraufgeführt wurde. Der Installationskünstler Georg Nussbaumer nahm in seinem Projekt „Milchstrom, Fragebett, Gralsmaschinen / Ein Lohengrin-Gelände“ Leitmotive aus dem Lohengrin-Kosmos auf und errichtete sie als interaktive, klingende Installationen im Weimarer Schießhaus und dem umgebenden Park.
Auf labyrinthischen Wegen begegneten die Besucher immer wieder musikalischen oder performativen Elementen aus der Wagneroper. Streichquartette spielten den Klavierauszug des „Lohengrin“, das Wagnerische „Frageverbot-Motiv“ wurde als „Fragebett“ inszeniert, die Musiker/innen des Solistenensembles Kaleidoskop ließen Stücke mit Schwanenfedern und eigens entwickelten Blechblasinstrumenten entstehen. Während einer Woche konnten sich die Besucher frei auf dem Gelände bewegen, die Live-Aufführungen des Ensembles besuchen und die gesamte Lohengrin-Installation besichtigen.

Künstlerische Leitung: Georg Nussbaumer (AT)
Dramaturgie: Michael Rauter (CH)
Künstler/innen: Solistenensemble Kaleidoskop, Renée Stieger (AT), Johannes Marian (AT)

Kon­takt

pèlerinages – Kunstfest Weimar GmbH

Am Palais 3

99423 Weimar

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