Im Zentrum der Performance stand der fragmentarische Text "Hamlet in Budapest" von Heiner Müller, den er unter dem Eindruck der politischen Geschehnisse und Umwälzungen in Ungarn 1956 schrieb. Das Verhältnis zur Vergangenheit, die politisch-soziale Gegenwart war Ausgangspunkt, um aktuelle Ansätze des Umgangs mit einem Text zu entwickeln.

Internationale Heiner Müller Gesellschaft e.V., Berlin (Wolfgang Storch, Klaudia Ruschkowski), Workshop Foundation, Budapest (Beáta Barda)

 

28 deutsch-un­ga­ri­sche Kul­tur­pro­jek­te bei bi­po­lar

Bipolar, ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes, vergab 1,6 Mio. Euro für Kooperationsprojekte zwischen deutschen und ungarischen Partnern. Nach einer Ausschreibung waren 144 Bewerbungen eingegangen, aus denen eine deutsch-ungarische Fachjury 28 Vorhaben der zeitgenössischen Kunst und Kultur für eine Förderung auswählte. Die Ergebnisse der bilateralen Projektarbeit wurden in den Jahren 2006 und 2007 sowohl in Deutschland als auch in Ungarn präsentiert. Die Kulturstiftung des Bundes stellte für die deutsch-ungarischen Kulturprojekte insgesamt 3 Mio. Euro über einen Zeitraum von drei Jahren (2005-2007) zur Verfügung.

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