Kreislaufwirtschaft spart Kosten und bietet viele ökologische Vorteile. Was auf der einen Seite – in Theatern und Museen oder auf Messen – entsorgt wird, kann auf der anderen Seite temporär oder auf Dauer Nutzen stiften und Mittel sparen – bei Kulturproduktionen der freien Szene, bei Künstlerinnen und Künstlern, bei privaten Nutzern. Städte und Metropolregionen eignen sich für Kreislaufsysteme in besonderer Weise. Sie wachsen schnell und mit intensiver Ressourcennutzung. Sie regulieren den Material- und Energieumlauf. Sie können Modellort einer "zirkulären Ökonomie" sein: Material- und Werkstoffströme, die oft in die Entsorgung und die Maximierung von Abfall münden, werden in neue soziale, künstlerische, ökologische Nutzungen umgeleitet. Das ist die Idee, aber: Wie geht das in der Praxis?

Vor diesem Hintergrund lädt die Kulturstiftung des Bundes Vertreterinnen und Vertreter von Kultureinrichtungen und aus der kommunalen Verwaltung sowie die kulturinteressierte Öffentlichkeit zu drei Workshops ein, die analoge oder digitale Beispiele einer verbesserten kulturellen Materialvermittlung vorstellen sowie lokale Initiativen unterstützen bzw. neue initiieren sollen. Es geht um das Teilen von Objekten und Produktionsmitteln, die abenteuerliche Schönheit eines verleihoffenen Fundus und um partizipative Netzwerke, in denen Instrumente, Leistungen und Dinge zirkulieren.

Eine Veranstaltungsreihe der Kulturstiftung des Bundes in Zusammenarbeit mit dem Verbund der Materialinitiativen NYTT Materialdepot (Dresden), Hanseatische Materialverwaltung (Hamburg), Trash Galore (Leipzig)

Geplante Orte: Leipzig, Frankfurt/Main, Berlin
Geplant für: Frühjahr 2021

Kontakt

Dr. Lutz Nitsche

Vorstandsreferent Kulturstiftung des Bundes Franckeplatz 2 06110 Halle an der Saale
Tel: 49 (0)345 2997 104 Fax: 49 (0)345 2997 333 E-Mail