Die Projektträger inszenierten den Medeamythos mit der besonderen Akzentuierung der Frage nach Ausgrenzung und Normalität. Hierbei wurden Texte von Euripides, Heiner Müller, Árpád Göncz und Dea Loher verwendet. Das Theaterprojekt wurde mit den künstlerischen Mitteln des Tanzes, des Mediums Video und der Gebärdensprache erweitert.

Schloss Bröllin, Fahrenwalde (Karl Husemann, Rolf Kasteleiner),
Bárka Színház, Budapest (Róbert Alföldi, László Bérczes)

28 deutsch-un­ga­ri­sche Kul­tur­pro­jek­te bei bi­po­lar

Bipolar, ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes, vergab 1,6 Mio. Euro für Kooperationsprojekte zwischen deutschen und ungarischen Partnern. Nach einer Ausschreibung waren 144 Bewerbungen eingegangen, aus denen eine deutsch-ungarische Fachjury 28 Vorhaben der zeitgenössischen Kunst und Kultur für eine Förderung auswählte. Die Ergebnisse der bilateralen Projektarbeit wurden in den Jahren 2006 und 2007 sowohl in Deutschland als auch in Ungarn präsentiert. Die Kulturstiftung des Bundes stellte für die deutsch-ungarischen Kulturprojekte insgesamt 3 Mio. Euro über einen Zeitraum von drei Jahren (2005-2007) zur Verfügung.

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