Das gemeinsame Projekt des Budapest Music Center (BMC) und dem ZKM - Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe beschäftigte sich mit kunsttechnologischen Innovationen: den Methoden der Visualisierung und der Umsetzung von Bildern und Bewegungen in Klang. Klangdom, hörbares Licht und Tonbilder heißen die einzelnen Bereiche. In dem Projekt arbeiteten Komponisten, Videokünstler, Musiker und Tänzer zusammen. Ein Residenzprogramm förderte zudem die Komposition mehrkanaliger Werke für den Klangdom des ZKM, einem speziellen programmierbaren Mehrkanal-Ton-Entwicklungssystem, das dem Konzertbesucher ein neuartiges, räumliches Hörerlebnis ermöglicht. Die entstandenen Werke wurden in Deutschland am ZKM Karlsruhe sowie - in Zusammenarbeit mit dem Bayrischen Rundfunk - in der Münchner Muffathalle vorgestellt. In Budapest wurde das Projekt gemeinsam mit der Konferenz zur netzbasierten Musik, Music in the Global Village der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der Hungarian Computer Music Foundation Budapest - ebenfalls von Bipolar gefördert - in der Kunsthalle im Rahmen eines gut besuchten dreitägigen Festivals avancierter Musik präsentiert. Dieses gab einen Vorgeschmack darauf, was das Budapester Publikum bald im neuen Budapest Music Forum erwartet. Aufgrund des großen Erfolgs planen das ZKM und das BMC eine Fortsetzung der Zusammenarbeit.

ZKM - Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (Peter Weibel, Ludger Brümmer),
Budapest Music Center, Budapest (László Gõz)

28 deutsch-un­ga­ri­sche Kul­tur­pro­jek­te bei bi­po­lar

Bipolar, ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes, vergab 1,6 Mio. Euro für Kooperationsprojekte zwischen deutschen und ungarischen Partnern. Nach einer Ausschreibung waren 144 Bewerbungen eingegangen, aus denen eine deutsch-ungarische Fachjury 28 Vorhaben der zeitgenössischen Kunst und Kultur für eine Förderung auswählte. Die Ergebnisse der bilateralen Projektarbeit wurden in den Jahren 2006 und 2007 sowohl in Deutschland als auch in Ungarn präsentiert. Die Kulturstiftung des Bundes stellte für die deutsch-ungarischen Kulturprojekte insgesamt 3 Mio. Euro über einen Zeitraum von drei Jahren (2005-2007) zur Verfügung.

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