Der Frankfurter Kunstverein, der Kunstverein Hannover und das Kunsthaus Baselland haben gemeinsam eine Auswahl an künstlerischen Positionen zu Phänomenen des Wachstums zusammengestellt und daraus drei Ausstellungen mit jeweils unterschiedlicher Akzentuierung entwickelt. Die Kuratoren wollten den Begriff des Wachstums hinterfragen, seine positiven und negativen Konnotationen und seine Bedeutung in Natur, Gesellschaft und Ökonomie. Auf der einen Seite stand natürliches, organisches Wachstum, welches Werden und Vergehen beinhaltet. Auf der anderen Seite ging es um das Wachstum als einen metaphorischen Leitgedanken unseres Wirtschafts- und Gesellschaftssystems, das den Aspekt einer Sättigung, eines Ausgewachsenseins nicht kennt. Den Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeiten bildeten biologische Kreisläufe, Modelle utopischer Technologien und die Auseinandersetzung mit einer expansiven Ökonomie. Begleitend fanden Diskussionsrunden statt, die sich den Themen „Wirtschaftswachstum und Krise“, „Risiken und Grenzen des technologischen Fortschritts“ sowie „Informationstechnologie und Wissensexplosion“ widmeten.

Künstlerische Leitung: René Zechlin
Kurator/innen: Holger Kube Ventura, Sabine Schaschl (CH), René Zechlin
Künstler/innen: Michel Blazy (F), Max Bottini (CH), Mark Boulos (GB/NL), Peter Buggenhaut (BE), Armin Chodzinski, Dirk Fleischmann (KR), Ulrich Gebert, Tue Greenfort, San Keller (CH), Mika Rottenberg (USA), Ene-Liis Semper (EST), Pasquale Pennacchio & Marisa Argentato (I), Thomas Rentmeister, Reynold Reynolds (USA/D), Julika Rudelius (NL), Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger (CH), Superflex (DK), Sebastian Mundwiler (CH), Vik Muniz (BR), Franziska & Lois Weinberger (A), Andreas Zybach u.a.

Kon­takt

Kunstverein Hannover

Sophienstraße 2

30159 Hannover

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