Die Popmusiker der afrikanischen Metropolen und Townships gehören zu den gefeierten Stars in Afrika. Ob Kwaito, Uptempo, Rap oder HipHop - ihre Musik erreicht die Menschen und ist Ausdruck ihrer Lebenswelt. Die Künstler/innen setzen sich mit HIV, Teenager-Schwangerschaft und der hohen Kriminalitätsrate auseinander, ihre Musikvideos thematisieren aber auch modernen Lifestyle, Konsum und Status. Sie verbinden lokale Poptrends mit globalen Clubsounds und kreieren immer wieder neue Musikstile.

Trotz ihrer Popularität und Bedeutung haben diese Künstler oft keinen Zugang zu Festivals in Europa - im Gegensatz zu Interpreten traditionell orientierter Musik und Künstlern einer kosmopolitischen Mittelschicht in Afrika oder der Diaspora, die deshalb bisher als die Botschafter urbaner afrikanischer Musik wahrgenommen wurden.

Das Festival "Urban Africa – My Future in 2020" gab Musiker/innen aus lokalen Hot Spots in Südafrika, Ghana und Simbabwe eine Bühne. Neben Konzerten und Listening-Sessions wurden zudem Tanzworkshops und Panel-Diskussionen angeboten. Zum Abschluss entwickelten afrikanische und deutsche Künstler/innen gemeinsam eine große Bühnenshow.

Teil des Festivals war zudem eine Urban Culture Academy, die sich unter dem Motto #MyFuture2020 mit den aktuellen Entwicklungen der Pop-Musik-Märkte in afrikanischen Ländern beschäftigte.

Künstlerischer Leiter: Georg Milz

TURN – Fonds für künst­le­ri­sche Ko­ope­ra­tio­nen zwi­schen Deutsch­land und afri­ka­ni­schen Län­dern

Mit dem Fonds TURN möchte die Kulturstiftung des Bundes möglichst viele unterschiedliche Institutionen in Deutschland anregen, sich mit dem künstlerischen Schaffen und den kulturellen Debatten in afrikanischen Ländern zu beschäftigen.

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Kon­takt

Manuel Brinkmann

Golden Concrete UG

Schönsteinstr. 1a

50825 Köln