Ausgehend von den Theorien der jungen akademischen Disziplin 'critical whiteness' sowie der Kritik der gebürtigen Tansanianerin Safia Dickersbach am asymmetrischen Konzept des Fonds TURN suchte das Kunst- und Kulturzentrum Kampnagel mit dem Projekt „We Don't Contemporary“ nach neuen kuratorischen Konzepten für die transkulturelle Zusammenarbeit. Für das Festival und Residenzprojekt waren u.a. die Tanztheoretikerin und Dramaturgin Mariem Guellouz, die Modedesignerin und Künstlerin Zohra Opuku sowie der Choreograf und Tanzkurator Hafiz Dhaou eingeladen, ihre eigenen Visionen zeitgenössischer afrikanischer Kunst zu präsentieren und Künstler/innen für eine Kurz-Residenz und Präsentation im Rahmen des Festivals auszuwählen.
 

In zweiten Teil des Festivals unter der Leitung von Nadine Jessen und Caroline Spellenberg wurden Gastspiele u.a. von Bouchra Ouizgen, Ariel Efraim Ashbel und Young Jean Lee gezeigt, in denen Fragen und Themen der critical whiteness theoretisch und künstlerisch verhandelt werden. Dabei ging es auch um transkulturelle und queere Körper- und Kunstkonzepte sowie um Hybride aus afrikanischen und europäischen (Sub-)Kulturen. Die Gastspiele der afrikanischen, afro-amerikanischen und nicht-afrikanischen Künstler/innen wurden von einem Vortragsprogramm mit Theoretiker/innen der Disziplin begleitet

Künstlerische Leitung: Nadine Jessen und Caroline Spellenberg (DE)
Mit: Bouchra Ouizgen (MA), Ariel Efraim Ashbel (DE), Young Jean Lee (US), Brett Bailey, Aïcha M’Barek und Hafiz Dhaou (TN), Zohra Opuku (GHA) u.a.

TURN – Fonds für künst­le­ri­sche Ko­ope­ra­tio­nen zwi­schen Deutsch­land und afri­ka­ni­schen Län­dern

Mit dem Fonds TURN möchte die Kulturstiftung des Bundes möglichst viele unterschiedliche Institutionen in Deutschland anregen, sich mit dem künstlerischen Schaffen und den kulturellen Debatten in afrikanischen Ländern zu beschäftigen.

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Kampnagel

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