Seit den 1960er Jahren hat Bernhard Heisig als Maler, Grafiker und Zeichner der Kunstentwicklung in der DDR wichtige Impulse gegeben. Sein Werk steht in der Tradition figürlich-realistischer Kunst und verbindet sie mit expressiven Kunstauffassungen. Als Lehrer und langjähriger Rektor der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchdruck prägte Heisig drei Generationen bildender Künstler in Ostdeutschland. Die erste umfassende Werkpräsentation Heisigs regt zur weiteren kunstwissenschaftlichen Beschäftigung mit der Kunst in der DDR an und leistet einen Beitrag zur Diskussion über den Expressionismus als spezifischer Form deutscher Kunst.
 
Termine:
Berlin, Martin-Gropius-Bau, 22.10.2005 - 30.1.2006

Kon­takt

Museum der Bildenden Künste Leipzig

Katharinenstraße 10

04109 Leipzig