Die Kulturstiftung des Bundes fördert Kunst und Kultur im Rahmen der Zuständigkeit des Bundes. Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung innovativer Programme und Projekte im internationalen Kontext. Außerdem erschließt sie künstlerische und interdisziplinäre Wissenspotentiale für die Diskussion gesellschaftlicher Fragen.

Die Kulturstiftung des Bundes setzt einen Schwerpunkt auf den kulturellen Austausch und eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Sie initiiert und fördert dazu Projekte auf Antrag ohne thematische Eingrenzung in allen Sparten. Außerdem fördert sie kulturelle Leuchttürme wie beispielsweise die documenta, das Theatertreffen oder die Donaueschinger Musiktage.

Gegründet wurde die Stiftung am 21. März 2002 durch die Bundesregierung, vertreten durch den Beauftragten für Kultur und Medien. Sie ist eine Stiftung des Bürgerlichen Rechts mit Sitz in Halle an der Saale. Die jährlich aus dem Haushalt der Staatsministerin für Kultur bereitgestellten Mittel betragen grundsätzlich 35 Millionen Euro.

Die Kulturstiftung des Bundes wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Die Kulturstiftung des Bundes hat ihren Sitz in Halle an der Saale. Auf dem Gelände der Franckeschen Stiftungen, einem herausragenden Kulturerbe-Ensemble, entstand der Neubau für den Stiftungssitz.

Die Kulturstiftung hat sich dem Umweltprogramm EMAS verpflichtet. Sie motiviert auch ihre Kooperationspartner ihre Aktivitäten nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit auszurichten.

Halbjährlich erscheint das Magazin der Kulturstiftung, welches die geförderten Projekte und Programme darstellt, begleitet von Interviews, Bildstrecken oder literarischen Texten.