Klima und Nachhaltigkeit

Um modellhaft Impulse zum Klimaschutz im Kulturbetrieb zu setzen, hat die Kulturstiftung des Bundes eine Reihe eigener Initiativprojekte ins Leben gerufen. Mit „Über Lebenskunst“ hat sich die Stiftung, gemeinsam mit dem Haus der Kulturen der Welt, bereits 2010–2011 mit neuen Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Leben und Produzieren im 21. Jahrhundert beschäftigt. Im Rahmen des Projekts ist ein Kompass für nachhaltige Kulturproduktion (öffnet neues Fenster) entstanden.

Im Rahmen ihrer Zertifizierung durch das europäische Umweltmanagementsystem EMAS bringt die Kulturstiftung des Bundes seit 2012 lokal verankerte Rechercheprojekte zum Klimaschutz auf den Weg. Dabei entstehen Projekte, die die Mitarbeitenden der Stiftung einbeziehen und sich direkt vor Ort Themen wie Biodiversität widmen. Unter Umweltpolitik stellt die Kulturstiftung ihre Schritte auf dem Weg zu einer Klimaschutzpolitik vor. Das Pilotprojekt „Klimabilanzen in Kulturinstituionen“ unterstützte beispielsweise 19 Kultureinrichtungen dabei, eine Klimabilanz ihrer Häuser zu erstellen und den eigenen CO2-Fußabdruck zu ermitteln. Daran anknüpfend sollen Kulturschaffende mit der bundesweiten Nachhaltigkeitsinitiative Zero ermutigt werden, die klimaneutrale Produktion von Kunstprojekten zu erproben. Im Pilotprojekt „Klimaanpassung in Kultureinrichtungen“ untersuchen deutschlandweit zwanzig Kulturinstitutionen verschiedener Sparten, wie sie am besten auf konkrete Folgen der Klimakrise reagieren können.

Die Stiftung fördert außerdem eine Vielzahl künstlerischer Projekte, die sich mit ökologischen Fragen befassen.