Umweltpolitik

Auf dem Weg zur Klimaneutralität

Die Kulturstiftung des Bundes hat sich einem Umweltprogramm verschrieben, das sie zu einer fortwährenden Verbesserung ihres Umweltverhaltens verpflichtet. Am 30. Mai 2012 wurde der Kulturstiftung des Bundes das EMAS-Zertifikat für ökologisches Wirtschaften verliehen. Entwickelt von der Europäischen Union, verpflichtet das Zertifikat teilnehmende Einrichtungen, sich einer regelmäßigen Umweltbetriebsprüfung zu unterziehen und ihr eigenes Umweltverhalten zu verbessern. Die Kulturstiftung des Bundes hat sich hierbei zuletzt entschlossen, das Thema Klimaschutz in den Fokus ihrer Umweltpolitik zu stellen. In einem ersten Schritt hat sie im Jahr 2020 eine Klimabilanz erstellt und hat in der Folge ein Maßnahmenpaket zur Vermeidung und Reduktion von CO2-Emmissionen erarbeitet – mit dem Ziel „Klimaneutralität in 2030“.

Verlinkungen zu Broschüren

EMAS-Logo mit Beschriftung "EMAS Geprüftes Umweltmanagement"

Umwelterklärung 2021 der Kulturstiftung

16.03.2022

Die Umwelterklärung gibt einen Überblick über alle geplanten und abgeschlossenen Maßnahmen im Rahmen des Umweltprogramms der Kulturstiftung des Bundes.

10 Jahre erfolgreiche Registrierung nach EMAS-Verordnung

Am 29. März 2022 verlieh die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau als zentrale EMAS-Registrierungsstelle Sachsen-Anhalt der Kulturstiftung des Bundes eine Urkunde für 10 Jahre erfolgreiche Registrierung nach EMAS-Verordnung. Ein großes Dankeschön an unser engagiertes Umweltteam!

Titelbild des Leitfadens "Einfach machen!" mit animierten vermenschlichten Tintenfischen

Nachhaltiges Produzieren im Kulturbereich

29.01.2020

Wie können Kulturveranstaltungen umweltbewusst und nachhaltig geplant und umgesetzt werden? Die Kulturstiftung des Bundes hat zu diesen Fragen einen neuen Leitfaden entwickelt.

Lizenz: CC BY-NC-SA

Projekte und Initiativen

Um modellhaft Impulse zum Klimaschutz im Kulturbetrieb zu setzen, hat die Kulturstiftung des Bundes eine Reihe eigener Initiativprojekte ins Leben gerufen. Im Rahmen ihrer EMAS-Initiativen bringt sie seit 2012 auch lokal verankerte Rechercheprojekte auf den Weg, um das eigene Team einzubinden und Themen wie Biodiversität vor Ort zu behandeln. Die Stiftung fördert außerdem eine Vielzahl künstlerischer Projekte, die sich mit ökologischen Fragen befassen. Alle Programme und Projekte dazu finden sich zusammengefasst unter dem Schwerpunkt Klima und Nachhaltigkeit.

Keyvisual Programm Zero mit stromlinienförmiger Datenvisualisierung

Zero

Mit dem Programm „Zero – Klimaneutrale Kunst- und Kulturprojekte“ lädt die Kulturstiftung Kultureinrichtungen verschiedener Sparten zu einer Nachhaltigkeitsinitiative ein, die Weiterbildung, Vernetzung und die Erprobung eigener klimaneutraler Projekte umfasst.

Foto von einer großen Zahl in der Bildmitte gestapelter antiker Lampen, dazwischen auch alter Stühle und andere Möbel in dunklem Holz

Kreislaufwirtschaft

Die Kulturstiftung hat im Herbst 2021 drei öffentliche Workshops veranstaltet, die Beispiele einer verbesserten kulturellen Materialvermittlung vorgestellt haben und lokale Initiativen unterstützen bzw. initiieren sollten.

 

Mehr zur Kreislaufwirtschaft

Mäandernde weiße Linien unterschiedlicher Formen bilden eine Grafik ähnlich einer meteorologischen Karte

Klimabilanzen

Im Herbst 2020 hat die Kulturstiftung des Bundes ein Pilotprojekt initiiert, das 19 Kultureinrichtungen dabei unterstützte modellhaft eine Klimabilanz ihrer Häuser zu erstellen und den eigenen CO2-Fußabdruck zu ermitteln.

 

Vogelperspektive auf mit Erde, Holz und Stroh gefüllte Eimer

Immeninsel

Seit 2015 sind mit der Leih-Imkerei „Kleinfolgenreich e.V.“ mehrjährige Projekte entstanden, die die Aufstellung von Bienenvölkern im öffentlichen Raum und den Schutz von Wildbienen fördern.

 

 

Mehr über das Projekt Immeninsel

Umweltleitlinien

Der Vorstand und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kulturstiftung des Bundes haben nach gemeinsamer Beratung in Folge einer allgemeinen Mitarbeiterbefragung folgende Umweltleitlinien verabschiedet.

  • Die Kulturstiftung des Bundes geht verantwortungsvoll mit den natürlichen Lebensgrundlagen um. Sie bemüht sich, die von ihr verursachten Belastungen für die Umwelt kontinuierlich zu reduzieren.

  • Die Kulturstiftung des Bundes sucht den aktiven Austausch mit der Öffentlichkeit und interessierten Kreisen über ihre Umwelt-Aktivitäten.

  • Sie motiviert ihre Kooperationspartner und Auftragnehmer, ihre Aktivitäten nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit auszurichten.

  • Die Umweltleitlinien der Kulturstiftung des Bundes leben von der Unterstützung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Führungskräfte tragen besondere Verantwortung dafür, dass die Umweltleitlinien umgesetzt werden.

  • Die Kulturstiftung des Bundes verpflichtet sich zur Einhaltung aller einschlägigen Umweltvorschriften.

Informationen zu den Umweltleitlinien und zum Umweltmanagement der Kulturstiftung finden Sie in der Umwelterklärung (öffnet neues Fenster) der Kulturstiftung des Bundes.

Nachhaltige Bauweise

Der im Oktober 2012 durch einen Besuch von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eröffnete Neubau der Kulturstiftung steht für eine ökologische Bauweise und setzt in besonderer Weise auf energieeffiziente Technologien. Hierzu zählen Lüftungstruhen mit Wärmerückgewinnung, eine Dreischeibenverglasung, eine Photovoltaikanlage sowie eine effiziente Dämmung des Neubaus.

EMAS

Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau verlieh der Kulturstiftung des Bundes am 30. Mai 2012 das EMAS-Zertifikat für ökologisches Wirtschaften.

Kontakt

Kulturstiftung des Bundes

Franckeplatz 2
06110 Halle (Saale)

Constanze Kaplick

Umweltmanagementbeauftragte
Tel: 49 (0)345 2997 137

Sarah Holstein

Stellvertretende Umweltmanagementbeauftragte
Tel. 49 (0)345 2997 181
Fax: 49 (0)345 2997 333

umweltteam​(at)​kulturstiftung-bund.de