Die Ausstellung "Blicke auf Europa" thematisiert die Wahrnehmung Europas in der deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts. Wie sahen die Deutschen im Zeitalter von Goethe bis Rilke Europa? Was sahen sie und was nahmen sie nicht wahr? Der Blick gen Süden - auf Griechenland und Italien als die Wurzeln der gesamten europäischen Kultur - sowie der Blick auf die französischen, holländischen und österreichischen Nachbarn erweist sich dabei als besonders ertragreich. Andererseits gibt es auch zahlreiche Verbindungen zu anderen europäischen Staaten: So sind bedeutende Werke Caspar David Friedrichs von Landschaften in Böhmen und Schlesien inspiriert und gerade Belgien hat der deutschen Historienmalerei wichtige Impulse gegeben. Mit dieser Ausstellung in Brüssel werden nicht nur die oben aufgeführten Themen und Schwerpunkte vorgestellt, also - ganz im Geiste der Europäischen Union - die Verbindungslinien zwischen Nationen, Ländern und Regionen gezogen, sondern es treten zugleich die großen deutschen Museen in Erscheinung, in denen sich diese Kunst mit bedeutenden Beständen befindet, allen voran die Sammlungen von Berlin, Dresden und München. So spiegelt das Konzept auch die Geschichte Deutschlands als eine Geschichte der Kleinstaaten, die erst in ihrem Zusammenwirken eine kulturelle Einheit und Vielheit formen.
Das Spektrum der Künstler reicht von Karl Friedrich Schinkel und Karl Blechen über Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge bis zu Adolph Menzel und Max Liebermann.

*Bildnachweis: Christian Gottlieb Schick, Bildnis der Heinrike Dannecker, 1802, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie

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