Herausragende Werke der Maler John Constable (1776 – 1837), Eugène Delacroix (1798 – 1863), Caspar David Friedrich (1774 – 1840) und Francisco de Goya (1746 – 1828) bildeten den Ausgangspunkt dieser Ausstellung, welche die Wirkung dieser bedeutenden Figuren der Malerei auf nachfolgende Künstlergenerationen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart untersuchte.
Die Gemälde der vier Ausnahmekünstler sind Beispiele für den Wandel der Kunst im Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert. In dieser Epoche, die nachträglich als Romantik bezeichnet wurde, gewann man durch die Abkehr von klassischen Normen eine Freiheit im Umgang mit der Natur, die bis heute ein allgemeingültiger Maßstab der Kunst ist.
Die Kuratoren der Ausstellung – Ulrich Bischoff und Luc Tuymans – stellten die vier Künstler in Beziehung zu Werken von u.a. Adolph Menzel, Max Liebermann, David Claerbout, Paul Cézanne, Gerhard Richter und Vilhelm Hammershøi. Sie folgten malerischen Dialogen über Künstlergenerationen hinweg und zeigten auf, wie Traditionslinien fortgeschrieben wurden. Einzelne Gegenwartskünstler – Luc Tuymans, Gerhard Richter und Jeff Wall – entwickelten speziell für die Ausstellung neue Werke.

Künstlerische Leitung: Ulrich Bischoff, Kurator: Luc Tuymans (BE)
Künstler/innen: John Constable, Adolph Menzel, Max Liebermann, David Claerbout (BE), Eugène Delacroix, Paul Cézanne, Per Kirkeby (DK), Luc Tuymans (BE), Caspar David Friedrich, Vilhelm Hammershøi, Mark Rothko, Gerhard Richter, Francisco de Goya, Èdouard Manet, Max Ernst, Jeff Wall (CA)

Gruß­wort des Vor­stands der Kul­tur­stif­tung des Bun­des zur Aus­stel­lung

Kon­takt

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