Es scheint, als sei der Feminismus ein Opfer seiner eigenen Erfolge geworden. Gerade bei jungen, sich selbst als emanzipiert verstehenden Frauen drohen Begriff und politische Ziele des Feminismus nicht nur in Vergessenheit, sondern sogar in Verruf zu geraten. Die Ausstellung lädt Künstlerinnen der "postfeministischen Generation" ein, sich mit ihren eigenen Ambivalenzen gegenüber dem Thema Feminismus, seinen Erscheinungsformen und aktuellen Konnotationen auseinander zu setzen.

Künstlerische Leitung: Sabine Schaschl-Cooper (CH), Bettina Steinbrügge, Rene Zechlin (IRL)
Künstler/innen: 3 Hamburger Frauen (Ergül Cengiz, Henrikke Ribbe, Kathrin Wolf), Maura Biava (I/NL), Esra Ersen (TR), Sylvie Fleury (CH), Dani Gal (IL), Andrea Geyer (USA/D), Sharon Haze (USA), Zilla Leutenegger (CH), Erik van Lieshout (NL), Katrin Mayer, Michaela Meise, Radical Cheerleaders (USA), Aurora Reinhard (FI), Pippilotti Rist (CH), Maki Tamura (J/USA), Pernille Kapper Williams (DK), Ella Ziegler.
Autorin: Marion von Osten

Veranstaltungsorte und -termine:
Kunsthaus Baselland (CH), 14.8. - 17.9.2006
Lewis Gluckman Gallery, Cork (GB), 5.9. - 19.11.2006
Halle für Kunst, Lüneburg 16.9. - 29.10.2006

Kon­takt

Halle für Kunst e.V.

Reichenbachstraße 2

21335 Lüneburg