Die zwischen 1958 und 1976 in der DDR erschienene Comic-Zeitschrift Mosaik gilt als "der Comic des Ostens". Er prägte eine ganze Generation und ist im Westen der Republik weitgehend unbekannt geblieben. Die Geschichten um die drei Hauptfiguren Dig, Dag und Digedag zeichnen sich sowohl durch ihren kulturhistorischen und wissenschaftlich-technischen Bildungsanspruch aus als auch durch ein Bildprogramm von hohem ästhetischem Wert. In den Franckeschen Stiftungen in Halle, die bis heute einen Schwerpunkt im Bereich der Bildung haben, wurde die Comicserie in einer Ausstellung präsentiert. Die Ausstellung erzählte die Geschichte der Zeitschrift und bezog wichtige westeuropäische Comicserien vergleichend ein. Zum Rahmenprogramm gehörten ein kulturwissenschaftliches Symposium und ein Comic-Wettbewerb für Kinder.

Kuratoren: Peter Lang, Moritz Götze

Kon­takt

Franckesche Stiftungen

Franckeplatz 1

Haus 37

06110 Halle an der Saale