Die Ausstellung „I Got Rhythm“ im Kunstmuseum Stuttgart bot ihrem Publikum die besondere Chance, Kunst- und Musikgeschichte interdisziplinär und in ihren zahlreichen internationalen Zusammenhängen zu erfahren. Von den 1920er Jahren bis heute wurden die engen Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen Jazz und den Kunstströmungen der jeweiligen Zeit dargestellt. Bestimmte künstlerische Entwicklungen, wie etwa die Abstraktion der Nachkriegszeit, können nur zusammen mit der Rolle der Jazzmusik in dieser Zeit verstanden werden. Auch die heutige Verflechtung von Bildender Kunst und Jazz wurde in der Ausstellung thematisiert, etwa am Beispiel des amerikanischen Pianisten und Komponisten Jason Moran. Zu den ausgestellten Werken gab es Musikstationen mit ausgewählten Hörbeispielen. Sowohl die Hörstationen als auch der Mediaguide entstanden in Kooperation mit den Stuttgarter Sounddesignern von „Klangerfinder“ und Studierenden der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen, die für ihre innovativen und neuartigen Konzepte im Umgang mit Tondokumenten bekannt sind. Zentraler Bestandteil der Ausstellung war ein Veranstaltungsprogramm mit Konzerten und Vorträgen sowie ein vielfältiges Vermittlungsprogramm. Das Thema der Ausstellung, wie auch das Vermittlungsprogramm, waren darauf ausgerichtet, ein sehr breites Publikum anzusprechen.

Künstlerische Leitung: Sven Beckstette, Ulrike Groos, Markus Müller
Künstler/innen: Ernie Barnes (US), Jean-Michel Basquiat (US), Candice Breitz (ZA), Otto Dix, Fernand Léger (FR), Jason Moran (US), Piet Mondrian (NL), A.R. Penck, Jackson Pollock (US), K.R.H. Sonderborg, Andy Warhol (US)

Kon­takt

Kunstmuseum Stuttgart

Kleiner Schlossplatz 13

70173 Stuttgart

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