Der privatwirtschaftliche Kunstbetrieb prägt immer stärker das gesellschaftliche Verständnis davon, was als zeitgenössische Kunst gilt. Er feiert Erfolge mit spektakulären Verkaufserlösen auf Kunstmessen und Auktionen, durch international beachtete Aktivitäten von Privatmuseen, Stiftungen und Galerien sowie durch "blockbuster"-Ausstellungen mit überwältigenden Besucherzahlen. Welche Auswirkungen hat dies auf öffentlich finanzierte und gemeinnützige Kunstinstitutionen? Wird ihre Funktion durch die vom Kunstmarkt erzeugte Aufmerksamkeit in Frage gestellt? Wie frei sind öffentliche Kunstinstitutionen heute in ihrer Programmgestaltung und inwiefern stellen sie einen Gegensatz zu kommerziellen Verwertern der Kunst dar?

Die Tagung "Kunst Werte Gesellschaft" verhandelte die aktuelle Bedeutung von non-profit Institutionen als Scharnier zwischen Öffentlichkeit und Kunstmarkt und vor allem ihre Funktion für gesellschaftliche Aushandlungsprozesse über den Wert von Kunst. Parallel zur 5. berlin biennale suchte die Tagung nach einer neuen Positionsbestimmung von öffentlich und privat geförderter Kunst. Sie umfasste mehrere Podien, Vorträge und Präsentationen sowie einen Open Space, in dem zahlreiche Kunstvereine und non-profit Kunstinstitutionen ihre Arbeit vermitteln konnten. Es gab Beiträge von Marion Ackermann, Uli Aigner, Stephan Berg, Beatrice von Bismarck, Anne-Marie Bonnet, Armin Chodzinski, Stephan Dillemuth, Harald Falckenberg, Bernd Fesel, Catrin Lorch, Dirk Luckow, Stephan Opitz, Cay Sophie Rabinowitz, Tino Sehgal, Andreas Siekmann, Klaus Staeck, Hortensia Völckers, Stephan Schmidt-Wulffen, Adam Szymczyk, Regina Wyrwoll u.v.a.

Eine Veranstaltung der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine und der Akademie der Künste

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