Kurt Wolff (1887-1963) ist eine der herausragenden Verlegerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, dem die Entdeckung und Förderung bedeutender deutschsprachiger Autoren, allen voran des damals noch kaum beachteten Franz Kafka, zu verdanken ist. Der Kurt Wolff Verlag war das Forum für Lyrik und Prosa des Expressionismus und berücksichtigte auch früh schon ausländische Autoren in seinem Programm. Im amerikanischen Exil engagierte sich Wolff für die Übersetzung deutscher Literatur. Die Ausstellung würdigte Kurt Wolff als eine Persönlichkeit der deutschen und internationalen Kulturgeschichte im Spiegel von Büchern, Briefen, Fotos, Zeichnungen, Graphiken, Text- und Tondokumenten. Schwerpunkte waren die Darstellung der Familiengeschichte, Wolfss Verbindungen zu den Expressionisten in Deutschland und Österreich sowie das von ihm praktizierte Crossover zwischen Literatur und bildender Kunst und seine vielfältigen Aktivitäten im Exil in Italien, Frankreich und den USA.

Künstlerische Leitung: Barbara Weidle
Mitarbeit: Klara Drenker-Nagels, Brita Eckert, Sylvia Asmus, Heinz Lunzer, Ursula Seeber (A)

Kon­takt

August Macke Haus

Bornheimer Straße 96

53119 Bonn

www.august-macke-haus.de