Lovis Corinth (1858-1925), unter den Malern ein Solitär zwischen Tradition und Moderne, hat weit bis ins 20. Jahrhundert das Werkschaffen nachgeborener Künstler beeinflusst. Anlässlich des 150. Geburtstags des Künstlers wurde eine große Retrospektive mit Werken aus den Beständen des Leipziger Museums der bildenden Künste und des Kunstforums Ostdeutsche Galerie Regensburg in Leipzig, Regensburg und Paris gezeigt. In Frankreich wurde mit der Ausstellung im Musée d'Orsay erstmals das Werk Corinths in einem solchen Umfang präsentiert. Die Ausstellung untersuchte die Wirkung Corinths auf die Malerei des 20. Jahrhunderts und setzte an ihren drei Stationen unterschiedliche Akzente. So wurden zum Beispiel in Leipzig Bezüge sichtbar, die Corinths Spätwerk unter anderem mit Sighard Gille, Bernhard Heisig und Willi Sitte verbinden.

Künstlerische Leitung: Serge Lemoine (F), Hans-Werner Schmidt, Ulrike Lorenz

Veranstaltungsorte und -zeitraum:
Musée D' Orsay Paris, 31. März - 22. Juni 2008;

Museum der bildenden Künste Leipzig,
11. Juli - 19. Oktober 2008;

Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg, 9. November 2008 - 15. Februar 2009

Kon­takt

Museum der bildenden Künste Leipzig

Katharinenstraße 10

04109 Leipzig