Die Ausstellung knüpfte an die in den Jahren 1997 und 2002 gezeigten großen Ausstellungen Moskau - Berlin, Berlin - Moskau an. Während es in jenen um die wechselvollen deutsch-russischen Beziehungen im 20. Jahrhundert ging, lag hier der Schwerpunkt auf den Beziehungen zwischen Preußen und Russland in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die engen dynastischen Beziehungen zwischen den Häusern Hohenzollern und Romanov hinterließen in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen ihre Spuren und begründeten eine Blütezeit des kulturellen Austausches. Herausragende Kunstwerke aus dieser Zeit wurden für die Ausstellung erstmals nach Berlin verbracht. Darunter waren auch Werke, die nach dem zweiten Weltkrieg noch nie öffentlich gezeigt wurden. Das Ausstellungsprojekt hatte für beide Seiten aktuelle kulturpolitische Implikationen, zeigte es doch eine historische Perspektive auf, wie der Kulturtransfer politische und gesellschaftliche Beziehungen vorteilhaft beeinflussen kann. Die Zusammenarbeit der Eremitage und dem Peterhof St. Petersburg mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg trug zu einer Konsolidierung der deutsch-russischen Kooperationsbeziehungen und zur Vertrauensbildung zwischen deutschen und russischen Museen bei.

Kuratoren: Dr. Ada Raev, Dr. Jürgen Luh

Kon­takt

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Allee nach Sanssouci 5

14471 Potsdam

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