Mein letzter Wille

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Projektbeschreibung

Die Frage nach dem künstlerischen Vermächtnis ist seit jeher eines der großen Themen der Kunstgeschichtsschreibung. Diese Ausstellung stellt sie gewissermaßen im Futur II. Im Vorfeld des Kulturhauptstadtjahres Chemnitz 2025 laden die Kunstsammlungen Chemnitz rund 30 zeitgenössische, internationale Künstlerpersönlichkeiten aus verschiedenen Kontinenten ein, sich mit ihrem eigenen Vermächtnis im digitalen und globalisierten Zeitalter auseinanderzusetzen und fragt sie: Was wird von ihnen bleiben? Welche ihrer Werke werden als paradigmatisch für ihr Oeuvre gelesen werden? Wie zum Beispiel Beispiele Piero Manzonis „Merda d’artista“, James Lee Byars Inszenierung des eigenen Todes, Louise Bourgeois’ über den Globus verteilte riesige Spinnenskulpturen der Mamans oder die Thematisierung der eigenen Krankheit durch Christoph Schlingensief und sein Vermächtnis eines Opernhauses in Burkina Faso.

Viele Künstler der Gegenwart sind es gewohnt, in digitalen Kanälen präsent zu sein und sind gerade dadurch umso sensibler gegenüber der Flüchtigkeit und Fragilität des eigenen Werks. Sie fragen sich für diese Ausstellung, wie sich das eigene Vermächtnis darstellen lässt. Der Ausstellungsparcours setzt fünf thematische Schwerpunkte, die jeweils durch eine raumgreifende Installation oder ein performatives Projekt gekennzeichnet werden, das eigens für die Schau entwickelt wird. Ein von den Künstlerinnen mitgestalteter Katalog dokumentiert und ergänzt die vorgestellten Kunstwerke.

Künstlerische Leitung: M+M (Marc Weis / Martin De Mattia)
Künstlerinnen: Keren Cytter, Sarah Ancelle Schönfeld, Hanakam & Schuller, Su Hui-Yu, Simon Wachsmuth, Clemens von Wedemeyer, Thomas Zipp u.a.

Termine

  • 16. Juli, 2022 bis 22. Oktober, 2022: Ausstellung

    Kunstsammlungen Chemnitz, Chemnitz

Kontakt

Kunstsammlungen Chemnitz

Theaterplatz 1
09111 Chemnitz

www.kunstsammlungen-chemnitz.de (externer Link, öffnet neues Fenster)